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johlte für Schadenersatz i0,000Gulden und Zürich mußte ihr 4000Gulden vergüten. Ueber da- Religionswesen der GotteöhauS-leute entschieden die VIII Orte, der Abt möge Priester anstellen;doch mögen die Kirchgenossen an andere Orte zur Predigt gehen,"der in eigenen Kosten Prädicanten bestellen; allein diese Reli-gionsfreyheit war auf die Frist von zwey Jahren beschrankt, unddie Reformation ward wieder ganz verdrängt. Durch den Er-folg zu St. Gallen ermuntert, versuchten es die V Orte, auchöu Constanz den Bischof und da« Domstift wieder herzustellen;allein von den Reichsstädten unterstützt, wiesen die Coustanzerdiese Forderungen zurück.
Daö Ansuchen des Legaten Ennius um Wiederaufnahme,wit Erbiethung, die rückständigen Solde zu bezahle», verwarfdürich; aUein die Ausdrücke eines Mandates, welches dasselbeu» Frühling 1552 erließ, um das Gerücht, es gedenke wiederöum katholischen Glauben zurück zu kehren, zu widerlegen undf°üi Volk zu beruhigen, reizte die V Orte so sehr, daß Zürichlhaen eine befriedigende Erklärung ausstellen mußte. — DenOieformirten zu Solothurn war die Barfüßerkirche, deren sie sich*»>e Zeit lang bedient hatten, entzogen und diejenige von Züch-test angewiesen worden. Durch steigende Beschränkungen ließenste sich verleiten, am 50 Oktober 1-5? eine» Anschlag auf da»Jeughau« zu machen. Er wurde entdeckt, vereitelt und mit denWaffen in der Hand zogen sie sich in die kleinere Stadt hinüber,to sie sich verschanzten. Von edlem Vaterlandssinne begeistertfüllte der Schultheiß Niclaus von Menge sich vor das erste Stück,telches auf ihren Versammlungsort im neuen Hospitale losge-rannt werden sollte. „Ich will, sagte er, der erste Mannlehn, der umkommen muß; betrachtet die Sachen das (besser)".Da« schöne Beyspiel hemmte die Erbitterung der um ihn ver-sammelten Menge; aber ohne sein Wissen brannte von, Landungs-plätze hex ur« Graf ein andere» Geschütz auf das Gebäude lo».?wey Mahl erschienen Berncrische Vermittler. Die Untcrliegen-
zogen nach Wietlisbach. Alle Orte, außer Appenzell, schick-