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Franz Sforza seine Ansprüche auf Mayland erneuerte, begannzu gleicher Zeit die Unternehmung mit einer Kriegserklärunggen seinen Oheim/den Herzog Carl von Gavoien. Auf das An»suchen Französischer Abgeordneten dehnten die Werner ihre Er»»berungen auf dieser Seite nicht weiter aus, und bemächtigtensich dagegen des FelsenpaffeS der Clause. Gesandte der evange» ^lischen Orte, der Glarner, Appenzcller und Bündner, welcheam 10 Februar zu Bern eingetroffen waren, um das Heer ausdem Felde zu mahnen, wies man dort an die Kriegsregenten,allein sie bewirkten keine Vereinigung zwischen diesen und denSavoischen Beamten. Man zog nun in die Maat zurück. Städte ,und Schlösser ergaben sich; doch mußten Vevay und la Toneaufgefordert werden. Auch Jverduu unterwarf sich. Die Stadtward entwaffnet und keinem Bürger mehr als ein Messer gclastsen. Mit kluger Berechnung der Verhältnisse hatte Bern gcg'" ,das Versprechen von Mitwirkung zur Eroberung von Jverdunden Freyburgern die Ucberlaffung von Nomont, Rue, Vaurut, IChatel St. Denis, St. Aubin, Esiavayer, Sürpiere, Molst"'Vivi« und la Tour unter einigen Bedingungen bewilligt; alle»'die Kriegsräthe beharrten darauf, daß Vevay und la Tour si^an sie ergeben haben. So groß war damahls noch der Einstsderjenigen, welche die Waffen führten.
Weil der Bischof von Lausanne sich öeS Einverständnis^mit Savoien verdächtig gemacht hatte, ließ Bern nun auch st'"*Besitzungen, WifliSburg, LucenS, Lutry, Villette, St. Sapd"'rin, u- s. f. sich huldigen, und die neuen Herren des La»d^ ^nahmen das verbündete Lausanne, ungeachtet seiner Einwendu»-düngen, in ihren Schutz auf. Schon stand das Heer am 2 ?Februar nach Jurücklassung einiger Besatzungen wieder zu P*'terlingen; doch beschäftigte daS im Genfersee liegende SchstaChillon (*) 1000 Krieger noch mehrere Wochen lang, und aM
(») Der rüstige Vertheidiger geisligcr und politischer Feeyl>eit'?tranz von Donnivard, wurde hier aus seinem tiefer als die 2^"flache des Sees liegenden Fclsenkerker hervor g«;ogen.