Band 
Erster Band.
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SkN und verschiedene Zusammenkünst« bewirkten keine Vereinigung.B"n, Basel und Schafhausen konnten sich nicht entschließen,düejch zu unterstützen, welcher auf Freyheit des Glauben- brin-gn wollte, indeß auch der Spanische Statthalter zu Maylandö>e Unterdrückung forderte. Endlich verglichen sich die regieren»Orte, außer Zürich. Die Abgeordneten der VII katholische»Drte begaben sich nach LuggaruS, und 211 Personen, welch«Ihren Ueberzeugungen nicht entsagen wollten, wurden genöthigt,b's auf den 3 März 1555, während noch tiefer Schnee die Berg»Agenden deckte, ihre Heimath zu verlassen und den Weg nachBunden einzuschlagen. Doch ließenj die eidSgenössischen Bothenstch durch den päpstlichen Legaten nicht verleiten, auch das Der«wögen und die Kinder der Vertriebenen zurück zu halten. Sichlu den gemeinen Herrschaften niederzulassen, war ihnen verbothen.Viele wurden in Zürich aufgenommen, andere zu Bern, und ei-">ge der angesehensten Familien (*) dieser Städte stammen vonjenen Flüchtlinge» ab. Nach Zürich brachten sie den Seidenbau,Seidenmanufakturen, auch Verbesserungen im Weinbau. An»zerstreuten sich in andere Gegenden.

Auch in Walli- vermehrten sich die Bekenner der evangeli-schen Lehre. Im Saanenlande führte Bern sie, 1556, nach Er-werbung desselben nicht ohne Widerspruch ein, und in der Frey-herrschaft Sax bedurfte es nur dct Uebertritte« de- Freyherr»^rich«, um sie durch zwey Prediger, welche er von Zürich herkommen ließ, in den drey dortigen Gemeinen einzuführen. Für'hre bedrängten Glaubensgenossen legten die evangelischen Orteöftere Fürbitten, doch meisten- mit geringer Wirkung, bey demKönige von Frankreich ein. Zahlreiche Vertriebene fanden beylhnrn Zuflucht und Unterstützung. Genf ward eine Freystätte°Uch für zahlreiche Italiener, und Zürich für die während der Ver-folgungen der Königinn Maria entflohenen Engländer. — Aufhon, Neligiousgespräche zu Poiffy traten, 1561, auf Ansuchen derReform inen in Frankreich, Theodor Deza und Peter Martyr auf.

<*) Muraiio, Orelli.