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Erster Band.
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nachher durch ihre Einwirkung geschah. Mehr als ein Mahlglaubten die Spanischen Statthalter oder die Landstände, dirEidSgenossen vermögen zu können, im Nothfalle ihre Verpflichttung auf eine wirkliche thätliche Hülfe auszudehnen; allein d>eOrte bestanden darauf, sie seyen zu nichts Witter, als zu nach*driicklichen Vorstellungen und Verwendungen verpflichtet; biS1568 die V Orte, wo der Spanische Einfluß immer stärker ward,auf eine neue Anfrage antworteten, sie werden bey drohender Ge-fahr eine stattliche Hülfe bereit halten. Die VIII übrigen Orteblieben dagegen bey ihren bisherigen Erklärungen.

Den Grundsätzen der Reformatoren getreu hielt sich Jürichganz, eben so beynahe immer auch Bern, von der Theilnahmean fremden Kriegsdiensten frey. Einige Versuche vaterländischgesinnter Männer in den katholischen Orten, sich fremder Händelzu enthalten, fanden allzu großen Widerstand. So vereitelteim Sommer 1556 Französisches Geld ein solches Bestreben, und1548 fand der Vorschlag der Urner, sich fremder Herren gas) ^abzuthun, keinen Beyfall. Beynahe immer dauerte das Reisla»'fen fort. Auf dem Tage zu Baden, 1557, suchten der Kaiseeund Frankreich Volksaufbrüche, und gegen das Verboth der Ober»erhielt der König 8voo Schweizer, welche er im folgenden JaheeinS Piemont schickte. Da« Nähmliche wiederhohlte sich in derFolge, ungeachtet bisweilen Leute, welche weniger unterstütztwaren, wie z. B. ein Hauptmann Kaltschmied von Kaiserstuhl,hart.gestraft wurde». AIS 1544 der Kaiser und das Rei^sich beschwerten, daß man dem Könige von Frankreich, einemVerbündeten der Türken, Hülfe leiste, entschuldigten sich di*katholischen Orte mit der Verpflichtung, welche ihnen der Bu>^mit Frankreich auflege, und erklärten, ihre Hauptleute hatten Mdem Französischen Lager keine Türken gesehen; doch wolltennicht zugeben, daß ihre Mannschaft zu Angriffen auf die kaist^lichen Staaten gebraucht werde. ' Schlechte Verpflegung, Ast"'terfcldzügc und der Krieg rafften während der sich immer er-neuernden Kriegszüge viele Tausende weg; aber beynahe immer