Band 
Erster Band.
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»II

behauptete etdsgenöffisch« Kriegei auch in fremdem Solde denRuhm der Tapferkeit. S» in der Schlacht bey Cerisolle« inPiemont den 14 April 1544, wo die Franzosen über die Kai»ierlichen einen großen Sieg erfochten und die Schweizer unterbem Rufe „Mondewi" ohne Schonung die Feinde niedermachten,^il ihre Waffenbruder nach der Uebergabe von Mondovi capi»iulationswidrig waren niedergehauen worden. Auf dem Tage zuBaden bezeugte der König Dank und Zufriedenheit über die ge-leisteten Dienste; die Hauptleute und Söldner hingegen klagtenliber da« Ausbleiben der Bezahlung.

Nach dem Tode Franz I, 1547, suchte sein Sohn Hein-rich II die Erneuerung des Bündnisse«. Er bath bey der Ge-burt seiner Tochter Claudia die Eidsgenossen zu Gevatter. DerBannerherr Andrea« Schmied von Zürich trug da« königlicheKind zur Taufe, der Abgeordnete von Schwyz aus derselbeniurück. Mehrere Tagleistungen gingen der Bundeserneuerungvorher. Weil die meisten Orte vor allem au« die Bezahlungder Rückstände forderten, so wurden große Summen ausbezahlt.Ungeachtet Französische Abgeordnete nach Bern und Zürich ka-we„, Geld anbothen, und die übrigen XI Orte diese beydenStädte aufforderten, gemeinschaftliche Sache zu machen, bliebenl>e auf ihrem Entschlüsse. Biel that da« Nähmliche. — Ein-wüthig hatten die Zünfte und die Landgemeinen von Zürich be-gossen , fremder Herren müßig zu gehen; hingegen erklärte mansich bereit zur Beobachtung des ewigen Frieden«. Zu Schaf-bausen entschied nur eine Mehrheit von 5 Stimmen für die An-vohme; auch zu Basel fand sich ein bedeutender Widerstand,^er Bundesvertrag vom 6 October 1549 unterscheidet sich vong frühern darin, daß er bestimmt, die Eidsgenossen seyen nichtschuldig, diejenigen Landschaften wieder erobern zu helfen, welcheArankreich seit 1521 verlor; erhält e» sie aber, so sollen sie ihmdieselben beschirmen helfen. Zur Einnahme der Stadt BoulogneListen sie Hülfe, u. s. f. Er erstreckt sich bis fünf Jahre nachd" König« Jod. In Bünden und Walli« veranlaßte diese Un-