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auf drey Seiten von d»m Gebiethe der Werner, Freyburgcr undWalliser umgeben, seit der Eroberung der Maat aber ganz vonihnen eingeschlossen. Au einem unverhältnißmäßigen Aufwande,durch den schon manches Haus, statt den Stolz eineS alten Nah»n>ens zu befriedigen, zur Niedrigkeit herab gesunken war, kambey dem Grafen Michael noch die Leidenschaft für fremde Kriegs-dienste. Er warb Volkoaufbrüchc für Frankreich, blieb oft un-bezahlt, ward immer mehr der Schuldner seiner eigenen LeuteUnd mußte 1511 deßwegen dem Saanenlande große Freyheiten über-lassen. Bis 1554 war die Verschuldung so hoch gestiegen, daßkeine schon lange unbefriedigten Gläubiger von Freyburg, Bern,und andern Orten sich an ihre Obern wandten, und der Grafdie Einmischung dieser letzter« nicht mehr abwenden konnte.Nach Aogerungen, Fristen und unerfüllte» Versprechungen hörteu>an nicht mehr auf seine Protestatiouen; die Schulden beließenllch, ohne die Forderungen des SeckelmeisterS von Luzern, mitEinschluß der Kosten des Tages zu Freyburg, auf 1Z1,»L8 Kro-Der Graf mußte seine Besitzungen abtreten; die Glaubi-9" wurde» bezahlt, so weit das Vermögen hinreichte. MitAnrechnung ihrer eigenen Forderungen bezahlten Bern und Frey-burg die Schulden; Bern 2l,vc,o Kronen, erhielt dafür den ge-ringern Theil, die Herrschaft Oro» und die Landschaft über derNocken, «der da» Saanenland; Freyburg für 61,000 Kronendie an seine Waatländischeu Eroberungen grenzende, bedeutendeLandschaft unter der Bocken. Das Volk von Saanen, seine»furz vorher erneuerten Burgrechtes eingedenk, machte Schwierig-sten gegen die Huldigung, welche mit Vorbedacht vo» beyden^"en noch gemeinschaftlich aufgenommen wurde. Auf spätereAnregungen und Erbiethungen, welche der Graf nach laugenbwjschenrichirwti erneuerte, ließen die neuen Besitzer sich nichtMehr ei».
dürich kaufte i519 um 20,000 Gulden von den Johanur-l"n di, wichtige Herrschaft WädenSweil, wo e» bisher nur die"'«hr als Ein Mahl angefochtene Landeshoheit besessen hatte. —