Band 
Erster Band.
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Bürgermeister Iiegler, seineStelle niederzulegen, und entsetzte zuE»ö*des Jahres noch 6 Räthe. Eine neue Regierung, größten TheÜ^auS unbedeutenden Leuten, wurde aufgestellt und die Gcwaltth"'tigkeiten vermehrten sich. Die Ankunft eidsgenoffischcr Gess"^' ^ten von jedem Neligionstheile stellte die Ruhe nicht her,ein Malcfizgericht begann ein strenges Verfahren gegen zahlreich*Angeschuldigte. Nun beschlossen die evangelischen Orte, durcheine schnelle Unternehmung, zu welcher das Bündniß ihnen ein*Befugniß an die Hand gab, der Minderheit, welche ihreangerufen hatte, diese zu verschaffen. Die Mühlhauscr nähme"eine Besatzung von 2vo Mann ein und entwaffneten die Einwohne*des Dorfes Jlzach, welche den, alten Rathe ergeben wäre"'

Die Vorstellungen, welche die Oestcrreichische Regierung S"EnsiShcim den Anführern der vier Städte, die mit 1900 M"""anruckten, machen ließ, beantworteten diese mit Bezieht >auf das vertragsmäßige Recht eines unschädlichen DurchM^'

Sie überzeugten sich, daß Langsamkeit Schwierigkeiten, Ei»w>*'kungen und Gefahren herbey führen würde, rückten schnell vor,und mit besonnener Entschlossenheit ward in der Nacht vom ^auf den 15 JuniuS 1587 die Stadt, unter der geschickten 2"'tung des Bernerischen HauptmannS Ludwig von Erlach,

Sturm erobert.

Sogleich trafen Gesandte der IV Städte und derein. Ein gemäßigtes Verfahren stellte die Ruhe wieder h**'

Ein Rädelsführer, kein geborner Miihlhauser, wurde hingeri^tet. Auch traf den Jakob Finninger zu Bern, in dessen >

er war aufgegriffen worden, die Strafe des Schwertes.alten Rath setzte man mit einigen Veränderungen und Beyb*^tung von fünf Gliedern der Gegenpartei) wieder ein. AllmälMwurde die Besatzung vermindert, im August 1588 gänzlichrück gezogen, der Bund zwischen den evangelischen Orten u»dMühlhausen erneuert; aber noch lange blieb die Stadt Beu>nw" ^higungen von Seite der Entwichenen ausgesetzt, welche von de*Oesterreichischen Regierung und den katholische» Orte» begän^A