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Erster Band.
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wurden, «nd 1590 noch einen Ueberfall beabsichtigten. — Eindringende- Ansuchen der Mühlhauser, ihnen zu verzeihen undsie wieder in den Bund aufzunehmen, schlugen 1595 die katholi-schen Orte ab und schloffen dieselben auch 1599 aus, als die rück-ständigen Französischen Jahrgeldec verhandelt wurden, WalliShingegen den Zutritt erhielt.

Immer erfuhr der Vertrag zwischen Savoicn und GenfNeue Störungen. Wald schlug der Herzog den Genfer» denfreuen Kauf und dir freye Benutzung ihrer Güter ab, bald bemerkteman beunruhigende' Maßregeln in der Nähe der Stadt , was1586 Zürich und Bern bewog, eine Besatzung von drey Fahnenauf einige Monathe nach Genf zu legen. Doch hinderten be-stimmte Befehle ihren Wunsch, die in der Nähe liegenden Spa-nier anzugreifen. Zum Vortheile der Genfer veruneinigten sichder Papst und der Herzog, weil jener die Stadt für den Bischof,dieser für sich selbst erobern wollte; und so blieb die von demPapste verheißene Hülfe aus. Im December 1588 wurde einegefährliche Verschwörung und Verbindung mit Savoien zu Lau-sanne entdeckt, und die Häupter derselben entflohen. Zur nähm-stchen Zeit waren die Besatzungen zu Ger, Thons» und Ripaillesehr verstärkt worden. Sogleich besetzte Bern seine Grenzen.Der'Herzog suchte sich zu rechtfertigen, und eidgenössische Bo-then forderten ihn auf, seine Besatzungen zurück zu ziehen, mitder Erbüthung, Bern werde sodann das Nähmliche thun. Genfm«r zum Kriege geneigt. Der König von Frankreich erbothstch, denselben mit eiösgenöffischer Hills-mannschaft zu führen undgrge» eine von den Bernrrn zu zahlende Summe die drey Vog-tctzen für sie zu erobern. Obgleich die Abgeordneten der Liguedtrß zu hindern suchten, erhielt er Mannschaft von Bern, Gla-rus, Solothurn und Bünden, zu welcher auch Reisläufer ausander,. Orten stießen. Die Genfer hatten, von FranzösischerHülfe unterstützt, den Krieg mit großer Lebhaftigkeit begonnen,und die geworbenen Regimenter rückten, während der Herzogsich mit Bern zu vertragen suchte, zuerst in die Landschaft Gez,