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Erster Band.
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auf, zur Eroberung der Festung St. Catharina an dem KriegeTheil zu nehmen und auch ihre Verbündeten dazu zu bewegen;allein die evangelischen Orte beschlossen, sich diese« Kriege« zuenthalten, theil« um sich mit den katholischen Mitcidsgenossen,welche mit Savoien in Verbindung standen, nicht zu veruneini-ge», theil« au« Besorgniß, von Frankreich nachher verlassen zuwerden. Auf dem Tage zu Laden führten die Gesandten vonSpanien und Savoien Klagen über Frankreichs Angriff, unddie EidSgenossen trugen ihre Vermittelung, die aber nicht ange-nommen wurde, den Kriegführenden an. St. Catharina war mitHülfe der Genfer erobert und geschleift worden, und in demFrieden zu Lyon, 1601 , mußte der Herzog dem Könige dieLandschaften Gex, Dresse, Bugey und Valromay abtreten.

Weil Heinrich IV beynahe immer die Folgen einer zerrütte-ten Oeconomie tragen mußte und meisten« außer Stand war,die Forderungen der EidSgenossen zu befriedigen, so hatte dieBundeüerneuerung lange Zeit Schwierigkeiten gefunden, bi« 1601die Gesandten, Morfontaine, und nach dessen Tode Vic und Sil-lery die erforderliche Stimmung dazu hervor brachten. NurZürich beharrte auf der Ablehnung, ungeachtet «ine Gesandtschaftvon Bern, Basel, Schafhausen und St. Gallen im Novemberseinen Beytritt zu bewirken suchte. Dieser Abschlag und dieimmer noch unbezahlten Forderungen machten nun auch Bernwankend; allein am 51 Januar 1602 kam die Unterhandlung,nach der Ankunft de« Herzog« von Diron, welcher die Ehre davonsich zueignen wollte, und nachdem drey Millionen Franken auSbe-jahlt, auch große jährliche Geldlieferungen versprochen wordenwaren, in Solothurn zwischen Frankreich, den XI Orten, Abtund Stadt St. Gallen, den III Bünden, Walli«, Mühlhausen,Rothweil und Diel zum Abschlüsse. Der BundeSvertrag wardemjenigen von 1582 gleich; nur wurde» die neuesten Erobe-rungen de« Königs über den Herzog von Savoien in denselbenaufgenommen, und die Dauer auf da« Leben seine« Nachfolger«und acht Jahr- darüber ausgedehnt. Durch einen besondern