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König versicherten, wegen Künden werden ihre Obern nich^ohne Ueberlezung thun, antwortete dieser: „ Euere Herren über«legen und bedenke» nur zu viel." Diese Gesandtschaft genoß i"Paris des freundschaftlichen Vertrauens der Gesandten vieler p^'testantischen Fürsten, welche zur Empfehlung des Herzogs vonBouillon sich dasefHst befanden, und der Nachdruck, mit wel'chcm sie auf Beförderung ihrer Angelegenheiten drangen, ohnesich zu scheuen, als Grund anzuführen, sie wünschen ihren Ober»große Kosten zu ersparen, ist nicht ohne Werth für die vatcr°limbische Diplomatik.
Dem Niederländischen Abgeordneten von Brederode schlugtin eben diesem Jahre die evangelischen Orte eine Darlehen von40,000 Gulden ab, obgleich Bern zuerst nicht ungeneigt war-Au micderhohlten Mahlen weigerten sie sich, mit Churpfalzauch mit den Fürsten der protestantischen Union in Verbindungtreten. Ebendieß geschah gegen den Antrag des Königs Carlsvon Schweden, Truppen in seine» Sold treten zu lassen. Düöfter» Spanischen Durchzüge aus Italien durch die welschen Vag-teyen, die Waldstätte, die freyen Aemter und Baden, und umg^kehrt beunruhigten die reformirten Orte in Zeiten, wo beydegionskheile auf dem Punkte standen, gegen einander gemäss»^aufzutreten, und die V Orte gingen so weit, daß weder dieEinsprache der evangelischen, »och sogar diejenige der VlIwelche die Mehrheit der Beherrscher der welschen Vogteyen ab-machten, sie hinderten, solche Durchzüge zu gestatten. Im Ja^1606 bewilligten alle Orte dem Könige von Frankreich eine"Volksaufbruch von 6000 Mann, und Zürich, obgleich nichtBündnisse stehend, eine Fahne. Die Osterzeit und die kurz?Dauer diese« Auszuges gab demselben den Beynahmen des Cd"'krieges. -Von 22 Fahnen, welche 46 io dem Könige inRegimentern, Gallati von Glarus und Vögeli von Freyburg,bewilligt wurden, als er sich rüstete, die Jülichsche Erbschaft f"*die Häuser Brandenburg und Neuburg-zu behaupten, kam »adessen Ermordung das Regiment Vögeli und ein Theil der