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angezeigt. Einer Savoischen Gesandtschaft, welche den Heberstdadurch zu Bern entschuldigen wollte, daß der Herzog nur ein"Französischen Unternehmung habe zuvor kommen wollen, wurdebedeutet, sie möchte sich vor dem Zorne der Bürger entfernen-Bald waren Zoo Waatländer zu Genf eingetroffen; diesen folg^eine von den evangelischen Orten beschlossene Besatzung auS 400Zürichern und 600 Bernern. Schon am 8 Januar verhießHeinrich IV seine Hülfe, und viele Reformicten in Frankreicherbothen die ihrige. Gleichwohl riechen Zürich und Bern pir»Frieden. Der König wünschte denselben nicht weniger; s""*Hülfe war nicht zahlreich, und es wurden nur kleine Gefechte ge-liefert. Der Mayländische Statthalter örohete den Genf"U-Spanien werde den Herzog unterstützen. Der Papst suchte eine»Krieg zwischen Spanien und Frankreich zu verhüthen.besorgte, die V Orte möchten Savoien Hülfe leisten; und so g"lang eS den unparteyischen Orten GlaruS, Basel, Solothuru,weiches darüber die Vorwürfe der übrigen katholischen Orte er-fuhr , und Appenzell der äußern Rhoden am Julius 16Mzu St. Julien einen Frieden zu vermitteln, der zwar über dieAnsprüche des Herzogs und Genfs Unabhängigkeit nicht entschieddoch aber die wichtige Bestimmung enthielt, daß der Herzog k"^Besatzung näher als 4 Meilen von Genf verlegen solle, den D"'kehr wieder herstellte, die Mitglieder des Rathes und die ZweV'hundert von Genf berechtigte, bewaffnet durch Savoien zu r"'sen, u. s. f.
Lange hatten die Bündner, ungeachtet der Beschränkt^"ihrer Kräfte, durch Muth und Einkracht ihren Nahmen bevMonarchen und Freystaaten in Ansehen erhalten. Wie weit ab"ein Volk, dessen Wohnplätze die Natur selbst mit Bollwerkausgerüstet-hat, durch Zwietracht herab sinken könne, lehrt vo»dieser Zeit an mehr als ein Mahl warnend die Geschichte GraubünbenS. Dem Mißbrauche der Amtsgewalt, dem Partehg"^'der Verkäuflichkeit, der Hingebung an das Ausland und dew
Einflüsse der Fremden, überhaupt der Vernachlässigung
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