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lung der Unterhändler an, und besiegelten daß Eapitulat vom25 August, in welchem frühere Verträge bestätigt wurden. Un-befangene waren betroffen, den Jüncherischen Statthalter Holzhalbgleich den Gesandten aus den Ländern handeln zu sehen. DieBundner versprachen bey dem Vertrage, keinem fremden Kriegs-volke den Durchpaß zu gestatten. Philipp llH verhieß dagegengute Nachbarschaft, freyen Verkehr, und den Waarentrans«Port nach Deutschland und den Niederlanden von Mayland hernur durch die EidSgenoffenschaft und Bünden zu gestatten. Außerder neuen Festung hatte der Graf FuenteS noch ein Bollwerk zubauen angefangen.
Nur die Mehrheit des Gotteshausbundes erklärte sich fürden Vertrag, und einige Gemeinen hatten ihn schon den LandeS-verordnungen zuwider bestätigt. Als aber die Tagsatzung dirBündner erinnerte, sie hätten die Angelegenheit den Eidsgenos-sen überlassen, und sie, ungeachtet der Einwendungen des Fran-zösischen Gesandten, aufforderte, den Vertrag anzunehmen, so-bald die beyden Befestigungen geschleift seyn würden, entsprachenauch die beyden andern Bünde. In einer Zuschrift bathen nundie Eidsgenvssen den Kvnig von Spanien um diese Schleifung;aber immer deutlicher ergab es sich, daß die V Orte in diesenWaffenplätzen ein Mittel sahen, durch welches Spanien, im Falleeines Krieges, unter den Eidsgenvssen die Dündner abhalten würde,dir Evangelischen zu unterstützen; Spanien hingegen einen über-wiegenden Einfluß auf das Deltlin, und durch dasselbe eine r'tn-gehinderte Verbindung mit Oesterreich zu erhalten trachte. ZweySpanische Ausreißer waren aus Wündnerischem Boden wieder er-griffen und die erhobenen Beschwerden mit Hohn erwiedert wor-den. Die Festungsbauten wurden rücksichtloS fortgesetzt. Gleich-wohl hatte die steigende Erbitterung die innere Ruhe Bündens"och nicht gestört. Allein alö Venedig, vom Papste Paul Vwit dem Banne belegt und mit Feindseligkeiten bedroht, 6000Mann aus Lothringen erwartete und in Bünden Werbungennachsuchte, verbreitete die Spanische Partey schreckende Gerüchte