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Erster Band.
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hinterlegt in jeder derselben 56a Harnische und 700 Musketen,zahlt jeder ein Jahr ' ^ von 4000 Venetianischen Dukaten. DasBündniß dauert zwölf Jahre, und wenn eS nicht aufgekündigtwird, noch zwölf andere. Ueber Verkehr, Sold und Derpf^'gung enthält der Vertrag überhaupt günstige Bedingungen-Noch vor der Erklärung Bernö erlaubte Zürich die Werbung,und als der Gesandte den Bürgermeister Holzhalb als Oberstsvorschlug, gestattete der große Rath ihm dieß mit Beybehaktungseiner Stelle. Ungeachtet aller Bemühungen bewilligte Bündenkeinen Durchzug. Die katholischen Orte machten in ihrembiethe und un Sarganscrlande Hindernisse. Nur kleine Abthe>'lungen von Geworbenen schlichen sich durch. Venedig verzögtseine Leistungen, und der Bund ivurde nicht eher als den 27 Ap^i6t8 zu Zürich beschworen.

Die wechselnde Politik des Herzogs Carl Emanuel vonvoien und die um sich greifenden Plane Spaniens hatten t"*mehrjährige Freundschaft dieser beyden Mächte in Feindschaft v"*wandelt. Vor dem Bedürfnisse deü Augenblicks lösen alte Staa^'systeme schnell sich auf. Der Herzog, welcher Absichten aufMontferrat hatte, sah ein, daß er von Mayland her mehr ö"furchten, als in der Waat zu hoffen Habe, und suchte endlich ^Freundschaft Berns. Zuerst bemühete sich Wallis, dann Eng*land zu vermitteln, und durch des letzter» Dazwischcnkunst sch^'sen die vieljährigen Feinde am 2Z Junius 1617 ein BündnisDurch eine besondere, auch von dem Erbprinzen und dem Sena^von Savoien bekräftigte Urkunde versprach der Herzog die E*'obachtung des Vertrages von 156 l. Wenn ein Theil innen Landen angegriffen wird, so.leistet ihm bey andere aufMahnung bmne» Monathsfrist Hülfe. Bern liefert höchst^4200, wenigstens 2100 Mann. Die Hülfe von Seite des H"'zogs besteht höchstens in 200 Kllrassiren , 100 Schützen zu Pf"^und 2000 Mann zu Fuß; wenigstens in 200 Kürassiren u»lüoo Mann zu Fuß, oder in 8000 Kronen monathlich-Bern von dein Herzoge gemahnt wird, und zu gleicher Zeit a