Band 
Erster Band.
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schaften suchte, mußten nunmehr die beyden noch bestehenden Bund«und die Stadt Meyenfeld die Eid-genossen bitten, da- Borrückender Franzosen nicht zu befördern.

Zürich, Bern und Wallis gaben Zooo Mann, zu denenunter Glarnerischen Hauptleuten noch 700 stießen. Sie vereinig-ten sich im October mit 55oo Franzosen, und schon vor ihnenher eilten die ausgewanderten Dündner. Ohne Schwertschlagmußten die Oesterreicher da- Prättigau und die Grenzgegcnöenräumen. Mit Vorbehalt der Rechte Oesterreich- schloß sich derX Gerichtenbund wieder an die zwey andern und erneuerte dieVerbindung mit Frankreich. Die Bothen der III Landestheilebeschworen am 25 November wieder den BundeSbricf, entsag-ten den Verträgen von Lindau und Mayland. Da- Engadinund Münsterthal wurden befreyt, die Pässe gegen Tyrol besetzt,und unter dem Marqui- von CoeuvreS, welcher sein Heer imNahmen von Frankreich, Savoien und Venedig befehligte, rückteman durch die Landschaft WormS vor. Gering war der Wider-stand. Die Festung Piatta Mala wurde erobert und geschleift,Tirano, Sondrio, Morbegno eingenommen, der Festung Fucn-tc- gegenüber ein fester Platz unter dem Nahmen l^uave b'ron-cie angelegt. Am 1 Februar 1625 erstürmte man die Stadtund da- Schloß Eleven. Das durch 25oo Denetianer und einRegiment von Uri verstärkte Heer belagerte vergeblich Riva undbüßte im Sommer durch Krankheiten sehr viele Leute ein, welcheim Spät/ahre und im Winter durch neue Zuzüge von Zürichund Bern ersetzt werden mußten. Am 1 JuniuS wurden zwarWorms und Eleven den Dündnern wieder überlassen; aber dieZurückhaltung des Vcltlins unter dem Schutze Frankreich- er-regte den Unwillen der Bündner; allein durch den Vertrag,welchen Frankreich und Spanien am 5 März 1626 zu Monzonein Aragonien schloffen, wurden ihre Hoffnungen und Anstren-gungen noch mehr getäuscht. Die drey Herrschaften sollten demAusdrucke nach wieder m die Verhältnisse von 1617 zurück g«'setzt, doch nur die katholische Religion geduldet werden. Die