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Zweyter Band.
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Schon sprach der Schultheiß Fleckenstein von Luzern: „DerLandesfriede ist mit dem Schwerte gemacht worden und mußdurch dasselbe geschirmt werden;" und der Aüncherische GeneralWerdmüller antwortete, „darauf habe man schon lange ge-wartet." Noch ein Mahl forderten die Refsrmirten von denKatholischen die Aufgebung der Bündnisse mit Spanien und demBischöfe von Basel, und die Beschwörung der nunmehr in einInstrument zusammen getragenen eiösgenössischen Bünde. Alleindie Katholischen glaubten, in diesem letzten Vorschlage nur denAweck zu entdecken, ihre Verbindung mit Spanien auszulosen.Sie verwarfen denselben, und schon sannen die Reformirten aufdie neue Beschwörung einer absonderlichen Verbindung, welchedieß Mahl durch das Bedenken der Glarner und Appenzellergehindert wurde. Auf beyden Seiten wünschten von langemher Viele, die Awistigkeiten durch die Waffen zu erörtern; aberimmer hatten eS die größere Zahl und die Unparteiischen ge-hindert. Ueberdirß waren die Katholischen durch die Rücksichtauf ihre geringern Kräfte, die Reformirten durch den Mangelan Einverständniß zurück gehalten worden. Jetzt sprachen dieletztern unter steh von Erreichung günstigerer Verhältnisse inden gemeinen Herrschaften. Basel, bey welchem Luzern, Uri,Unterwalöen und Aug die Sache der Schwyzer, und nahment-lich die Hinrichtungen, zu rechtfertigen gesucht hatten, ermähnteAnrieh, den Frieden nicht zu stören. Bern hingegen beschloß,Aurich beyzustehen, wenn das eidgenössische Recht ausgeschlagenwerden sollte. Nichts desto weniger berief es auf den 28 Decem-ber eine neue Aagsatzung nach Baden. Aber schon hatten Aürichseine Grenzen bey Cappel mit 800 Mann, die Länder Brem-garten und Mellingen besetzt. Dringend ermähnten noch einMahl der Französische Gesandte und die Unparteiischen. Schwyzschlug das eidsgenössische Recht beharrlich aus, scheute sich nichtzu erklären, es würde den Kaiser, von welchem es den Blut-bann erhalten habe, zu Hülfe rufen, und seine Bothen ver-reisten. Nicht nur entfernten sich sogleich auch die Gesandtenrr. 3