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300 Mann zur Hülfe gesandt, welche dem Heere vor Rappcrs-weil beygeordnet wurden und gute, Dienste leisteten. Einmißlungener Sturm kostete den Belagerern am 24 Januar22 Todte, 49 Verwundete und 4 Gefangene. . Von Spanienhatten die v Orte nicht den erwarteten großem Beystand, dochaber 200 Reuter und 600 Mann Fußvolk erhalten. Umrmiidetsetzten die «»parteyischen Orte und der Französische Gesandteihre Versuche der Aussöhnung fort. Dasselbe that Savoiendurch einen Gesandten und der Kaiser selbst durch Schreiben,indeß die Kriegführenden 'sich gegenseitig auf mehrern ErMz-punkten durch Einfülle und rohe Plünderungen schädigten; nurbenahmen sich die Berner und Luzerner, bey welchen dxr Rückblickauf Versöhnung und bleibende Nachbarschaft nicht aufgehörthatte, bey zwey solchen Anlüßen mit Schonung und gaben sichden gemachten Raub zurück. An den Bibeln und Erbauungs-büchern der Reformirtcn übten die Katholischen, an Bildernund Kirchenzierden dieser letztem die Neformirten währenddes Krieges oft ihren Religionshaß aus. Endlich wurde aufden 43 Hornung ein Waffenstillstand verabredet; aber noch immerdauerte vor Rappersweil die schlechte Mannszucht der Züricherfort, und am 41 machten die Länder, durch Welsche und Mann-schaft aus den freyen Aemtern unterstützt, 2700 Mann stark,einen Einfall in die Berggegend der Herrschaft Wädensweil,Die Züricherischen Posten am Esel (*) und bey der Bellen wur-den nach geringem Widerstände zurück gedrängt, die Kirche zuHütten und 21 Häuser verbrannt, Grausamkeiten begangen undein großer Raub weggeführt; allein als endlich die Züricher sichsammelten und vorrückten, verließen auch die Eingefallenen dieverwüstete Gegend, und die Züricher äscherten einige Häuser derSchwyzer ein.^ Mit Brand und Gewaltthätigkeiten erwiedertenun auch die Züricherische Besatzung in Cappel dieß an mehrernOrtschaften der Augerischen Grenze, und die Zuger selbst ver-
(-') Nicht mit dem Etzelbergs zu verwechseln.