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aus war Stuppa Frankreichs thätigstes Werkzeug. Das Derne-rische Regiment Erlach, welches sich geweigert hatte, im Ele-gischen über den Rhein zu gehen, ließ der Prinz von Condeumringen und bedrohen. Der größte Theil desselben gehorchte.Peter Lochmann von Anrieh errichtete, ungehorsam gegen dieBefehle seiner Obern, ein Reiter-Regiment und befehligte das-selbe gegen die Holländer. Nicht so dachten der biedere Haupt-mann Nielaus Daxelhofer von Bern, der seine Pike zerbrach , alser aufgefordert wurde, über den Rhein zu gehen, und, von meh-rern Söhnen begleitet, die Kriegsleute, welche ihm folgten, nachHause führte, und Hauptmann Nahn von Aürich, welcher, dieDrohungen Turenne's nicht achtend, auf ähnliche Weise sich be-nahm§ Bern beschwerte sich über den Gebrauch seiner Kriegs-vvlker. Ludwig XIV mißbilligte nun das Vorgegangene; aberdie Pflichtverletzung war geschehen und gab ein Beyspiel zukünftigen Nachahmungen. Gleichwohl mußte der König selbstdas Gefühl derjenigen ehren , denen Pflicht mehr galt, als Bedie-nungen und Sold. Ein Sohn Darelhofers erhielt in der Folgeseine Compagnie und Ratzn eine neue Anstellung.
Sechzig und neunzig Jahre früher waren die FranzösischenGesandten nach Aürich und Bern gekommen, um vor den großenRäthen' der einzelnen Städte das Dündniß zu beschwören.Ungeachtet der gegenwärtigen Spannungen fanden sich hingegen167z die eidsgenöffischen Bothen mit Rücksicht auf ähnlicheSchritte, welche a6hi und I6'i8 gethan worden waren, zuSolothurn ein , um den neuen Gesandten, Sc. Romain, zu be-willkommen *). Als im August der König und die Königinn
(*) Dieß führte tstn Gebrauch der sogeheißenen Legitimationenherbey. Die eidsgenöffischen Gesandten fanden nach der Ankunfteines Französischen Bothschafters sich bey ihm zu Solothurn ein,um seine Beglaubigung anzunehmen, und empfingen daselbst dieDienstgelder. Zur Ehre der Eidsgenvssen hat dieser Gebrauch auf-gehört.