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nach Dreyfach kamen, ließen Bern, Luzern, Basel, Sololhurulind Mühlhausen, jedes für sich allein, sie beglückwünschen, indeßdie übrigen Orte niemanden abschickten. Die entgegen gesetztenAuslegungen des Bündnisses erneuerten sich. Frankreich wollteaus dem §. 15 des ewigen Friedens, §. 2, 6, 7, 25 und 25des Bündnisses beweisen, den Eidsgenoffen stehe kein, Recht zu,neue Verbindungen einzugehen oder den bereits bestehenden Zu-sätze beyzufügen. Den Evangelischen machte es Vorwürfe, daßsie ihre Angehörigen zurück berufen hätten, ungeachtet Hollandin dem Bunde nicht vorbehalten, auch der König selbst zu Feldegezogen sey,- u. s. f. Aus dem §.1,3 und 21 hingegen zeigtendie Eidsgenoffen, daß der Vertrag nur ein Schutzbündniß sey.St. Romains (*) Anmaßungen gingen so weit, daß er nichtnur die Wegweisung MalapertS, sondern sogar die Aufhebungder eingeführten sonntäglichen Kriegsübungen forderte; alleinals die Eidsgenoffen von der dem Wunde zuwider laufendenBehandlung und Verwendung ihrer Truppen und von Zurück-berufung derselben sprachen, wurden der Gesandte und selbst dieBriefe des Königes verbindlicher. Man bestätigte im Octoberdas Defension«! und beschloß, im Nothfälle außer demselbennoch zwey Heere aufzustellen; doch bewilligten die Katholischendem Könige neue Regimenter.
G) Seine, in derHelvetia, 1825, I. 61 ff. abgedruckte Denk-schrift über die Schweiz dringt tief in die damahligen, innernVerhältnisse der Eidsgenossen. Sie enthüllt die geheimen Trieb-federn eines selbstsüchtigen Verfahrens, welches sich mit Schein-gründen umgibt, und zeigt, wie Einige ihre Stellung mißbrauchenkönnen, um oft lange die große Mehrheit unbestochener Vaterlands-freunde, die aber in die geheimen Getriebe der Politik nicht ein-geweiht sind, irre zu leiten oder ihr die Waage zu halten. Mansteht, daß in einzelne Cantone bis auf 20,000 Franken an Jahr-geldern bezahlt wurden. St. R. selbst ist durchaus einseitig , miß-deutet jeden Widerstand gegen Frankreichs Absichten und entstelltmeistens den Sinn der Bundesoertcä'ge.