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baß je eine billige Kaufsumme geleistet werben könnte. 1682gingen die gegenseitigen Drohungen so weit, daß Zürich und diekatholischen Orte sich zum Kriege rüsteten und Schwyz einenCommandanten nach Rappersweil schickte. Lange weigerten sichdie Reformirten, die 16Z3 geschlossene Uebereinkunft weiter aus-führen zu lassen. Nachdrücklicher mahnten selbst die Gesandtenvon Oesterreich und Frankreich zur Aussöhnung; und als endlich1684 alle Orte außer Schwyz den Entwurf eines Vergleichesgenehmigten, schlugen nun die katholischen Warner ihre Zustim-mung ab, bis zuletzt 1687 eine allgemeine Uebereinkunft zuStande kam.
In den V. Orten wurden zwey Gerüchte über die Züricherallgemein verbreitet. Sie sollten nähmlich durch Verwendungeiniger 100,000 Gulden sich heimlich eine Gleichheit der Rechtemit den sämmtlichen katholischen Orten über das Thurgau, Rhein-thal und Sarganserland verschafft und mit einer ähnlichen Sum-me die Türken und den Anführer der Ungarischen Insurgentengegen den Kaiser unterstützt haben. Durch die erste dieser Ver-läumdungen war das Volk der Länder so sehr gegen einige seinerverstorbenen und noch lebenden Vorsteher aufgebracht, daß Zürich,nach der Einladung der Auger, sich 1683 gegen diese zu Handender übrigen Orte ausführlich rechtfertigte. Auch über die zweyteZulage glaubte Zürich sowohl durch den Druck, als durch Zu-schriften an höhere und niedere Behörden eine Widerlegung be-kannt machen zu müssen.
Beschwerden über angesehene Beamte wegen schlechter Ver-waltung eigennütziger Hingebung an das Ausla.,d, u. dgl. be-unruhigten 1683 und 1684 Graubünden. Das zu Davos. auf-gestellte Strafgericht belegte einige fehlbar'Erfundene mit mäßigenStrafen, stellte den Kesselbrief wieder her, schloß alle, welchefremden Fürsten und Herrenhaus irgend eine Weise verpflichtetseyen, von öffentlichen Anstellungen aus; allein man konnte sichüber die Verhältnisse des Bischofes, der sich auf seine Immuni-täten bezog, nicht verstehen. Die Katholischen trennten sich