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ewigen Friedens, welche keine Erhöhung des Zolles und keinenUnterschied zwischen einheimischen und fremden Waaren zugeben,und auf die vielen spätern Beseitigungen durch Bündnisse undVerträge, mit der Bemerkung, zur Zeit des letzten Bundes-schlusseS, der alle frühern Vorrechte bekräftige, sey der Schwei-zerische Verkehr bereits so groß gewesen, als jetzt. Die übrigenStände waren von dieser Zusammenkunft ausgeblieben; nur ga-ben Luzern, Obwalden und Freyburg zustimmende Erklärungen.
Mitten unter den immer sich erneuernden Streitigkeiten undWidersprüchen selbst über die einfachsten Gegenstände erfreut mansich, in der Beseitigung der Spaltungen über den Kalender,obgleich der Antrieb von außenher gegeben werden mußte, einenSieg der besseren Einsichten zu finden. Leichter wäre es ge-wesen, bey der Einführung des Gregorianischen Kalenders dieSache wie eine bloß astronomische und chronologische Berichti-gung zu behandeln, als nach dem sie ein Unterscheidungszeichender Religions-Parteyen geworden war. Mehrere Menschenaltermußten vorüber gehen, ehe die aus der Verabsäumung des schick-lichen Anlasses entstandene Spannung sich milderte. Mit demEnde des XVII Jahrhunderts hatten die evangelischen Rrichö-siande der Verwirrung in der Zeitrechnung für Deutschland da-durch ein Ende gemacht, daß sie den verbesserten, aus astrono-mische Berechnungen gegründeten Kalender annahmen, der denGregorianischen an Genauigkeit übertraf, doch aber mit dem-selben so übereinstimmte, daß nur nach langen Zwischenräumen,z. B. 1724 und 1744, wieder eine ungleiche Osterfeyer erfolgenkonnte. Sie forderten die evangelischen Eidsgenossen auf, ihremBeyspiele nachzufolgen, und mit Weglassung der eils ersten Tagedes Januar 1701 entsprachen Zürich, Bern, Basel, Schafhau-sen, Viel, Mühlhausen, Genf und Neuenburg. Schon hoffteman auf eine allgemeine Zustimmung; aber Vorurtheile auf dereinen, und Hohn auf der andern Seite, die so manche Verbesse-rung hindern oder erschweren, vereitelten die Annäherung. Vielewollten nicht den Kalender des Papstes; Viele nicht demjenigen