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sich mitzutheilen. Er forderte eine Erörterung deS getreuen Auf-sehens, welches er durch thätliche Hülfe erklärte, und etn Regimentzum Schutze der Vorder-Oesterreichischen Städte, drang darauf,daß die Schweizerischen Truppen in Frankreich nur dessen ältereBesitzungen vertheidigen sollten, und protestirte gegen die Aner-kennung des Grafen Casati als eines Spanischen Gesandten.Allein man fand einen Ausweg darin, daß man den Grafen Casatinur kraft der Beglaubigungen anhörte, welche er von dem ver-storbenen Könige und nachher von der Zwischenregierung erhaltenhatte. Einwendungen Freyburgs verzögerten die Absendung desDeglückwünschungsschreibens an den König von Frankreich; alleinals dasselbe endlich abging, kam es zurück, weil sein Inhalt unbe-friedigend gefunden wurde.
Bald waren die Eidsgenossen einverstanden, die Neutralitätzu beobachten, und sie versuchten es auch, diejenige der IV Wald-städte und der übrigen Oesterreichischen Grenze damit zu ver-binden. Allein da Frankreich das Letztere als voreilig erklärte,und nach dem Ausbruche des Krieges als Gegensatz die Neutralitätdes Sundgaues und Elsaßes forderte, schlug der Kaiser seine Zu-stimmung ab. Ohne Erfolg blieben auch die Versuche, die obernHerrschaften deS Markgrafen von Baden-Durlach in die eidge-nössische Neutralität einzuschließen. 1702 bewilligten Bern,Schwyz, Zug, Glarus, Basel, Freyburg, Schafhausen, Ap-penzell Außerrhoden, Viel, Abt und Stadt St. Gallen demKaiser zwey Regimenter, jedes von 24oo Mann zur Besetzungder IV Waldstädte. Sogleich forderte Ludwig XIV eine neueWerbung von 6000 Mann; erhielt aber nur Ein neues Regimentvon den katholischen Orten und Biet. Als einige katholische OrtePhilipp V beglückwünschten, erklärte sich Freyburg, nur danndaran Theil zu nehmen, wenn man auch den OesterreichischenThronbewerber als Carln II! beglückwünsche. Philipp bezahltedrey Jahrgelder, erhielt dafür zwey Regimenter und die Erneue-rung des Capitulats. Aufgebracht kündigte der OesterreichischeHof durch den Grafen von Trautmannsdorf am 13 September den