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Auf nur Antwort binnen vierzehn Tagen drangen Bern undFreyburg. Als der Bothschafter in seiner Note vom 28 Februarden Ausdruck gebrauchte, man achte die Gnade, welche derKönig in dem Neutralitäts-Geschäfte gezeigt habe, für nichts,ließ ihm die AagsatzungG) durch den Bürgermeister HeinrichEscher von Zürich antworten: Sie kenne nur drey Arten vonGnaden: die Begnadigung eines Missethäters, grosse Gutthatenoder Geschenke, und die Schonung einer großen Macht gegeneine kleinere; keine finde auf die Eidsgenossen Anwendung, under sey beauftragt anzuzeigen, daß im Falle eines Angriffes , denman zwar nicht erwarte, sie sich als ehrliebende Leute findenlassen würden, bereit, ihren letzten Blutstropfen zu verwenden,um ihre Freyheit nicht benächtheiligen zu lassen. Puyfleux ent-schuldigte seinen Ausdruck als eine Uebereilung, wozu er keinenAuftrag gehabt habe, both auch die Neutralität von Montme-lian an, wenn es nähmlich werde erobert seyn. Als dagegendie Eidsgenossen auf der Neutralität von ganz Savoien beharr-ten, und dem Herzoge zwar nicht die i2,voo Mann, welche ervon den Katholischen, und die äooo, die er von den Reformirtengefordert hatte, doch aber eine Werbung bewilligten, beschränktesich Puysieux auf die Versicherung, der König werde Savoiennicht mit seiner Krone vereinigen. — Im May hatte die Tag-satzung in den Abschied genommen, daß man sich nicht einschliessenlassen, und Gewalt durch Gewalt zurück treiben wolle,
Allein die große Niederlage der Franzosen bey Hochstadt,I7oi, und die Räumung Schwabens veränderten plötzlich die Lageder Eidsgenosftnschast. Die Deutschen Zölle wurden so gestei-gert, daß das Fass Salz von 9 Gulden auf 19 zu stehen kam.Der Französische Bothschafter trug Burgunöisches Salz, dasPfund zu einem Sou, an, Die Reformirten, welche lieber zu- (*)
(*) Weniger als früher und später war man gerade damahlsdurch innere Zwietracht getrennt, und Alle ächtsten den Greisen,her an ihrer Spihs stand.