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Zweyter Band.
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Noch immer unterhielt der Abt eine kleine Besatzung in demSchlöffe Jberg; die Toggenburger hingegen hatten auf die Er-mahnung der Tagsatzung ihre Bewaffneten entlassen. Am 24März 1710 erließ Kaiser Joseph 1 ein neues Schreiben sowohl anZürich als an Bern, bezeugte ihnen sein Befremden über ihr Be-nehmen , kündigte ihnen an, er werde seine und des Reicheswohlhergebrachte Lehen und Gerechtsamen alles Ernstes vertheidi-gen, nicht allein diejenigen Vortheile einziehen, welche dem einenoder andern von ihnen im Reiche oder in Oesterreich verstattetseyen, sondern auch auf alle andere thunliche Weise sich des Abtes,seines Vasallen, annehmen, wozu er sich des Beystandes desganzen Reiches versichert halte. Allein schon am 10 März hatteeine Toggenburgische Landsgemeine die frühern Beschlüsse und dieReligions - Freyheit bestätigt. Von den Seemächten und Preußenerhielten Zürich und Bern beruhigende Zusicherungen; und am 5May überraschten die Loggenburger, im Einverständnisse mitbeyden Orten, die Schlosser Jberg, Schwarzenbach und Lütiö-burg. Nur am erstem Orte war eine Besatzung, welche, vonder Obervögtinn Schorno ermuntert, Widerstand that. DreyLoggenburger wurden verwundet; die Besatzung hingegen und dieWeamtung ohne Gewaltthätigkeiten über die Grenzen geführt,auch die Klöster St. Johann und Magöenau gleich den Schlössernbesetzt. Den Antrag der Schwyzer, die Schlösser als ihre offenenHäuser in Verwahrung zu nehmen, verwarf die Landsgemeine vonGlarus, und .gegen eine einseitige Einmischung der Schwyzerverwahrten sich die Loggenburger mit Nachdruck. Am 12 Juniantworteten Zürich und Bern dem Kaiser in einer zwar ehrfurchts-vollen Einkleidung, aber mit umsichtiger Festigkeit, sie wünschenden Frieden und jeden Theil bey demjenigen zu lassen, was ihm

puäsnUürimse, an einem andern Orte mit: munei-a placant. Aberman erfreut sich, auch aufgezeichnet zu finden, daß der Landam-mann Pünkiner von Uri, 1705, dreyßig Duplonen nicht annahm,welche ihm zugedacht waren.