16 't
desto mehr von jedem besondern Religions-Theile berathschlagt.Gewöhnlich traten Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug zuerstunter sich zusammen, und dann mit Luzern, indeß der Nuntiussein Möglichstes that, sie zur Eintracht und zur Unterstützung desAbtes zu befeuern, und immer mehr ermähnte auch der FranzösischeBothschafter sie, gegen die Reformirten einig zu seyn. Die VOrte suchten Wallis für sich zu gewinnen, Lern, dasselbe davonabzuhalten. Der Abt, welchem außer einigen Einkünften in demgrüßten Theile des Toggenburges keine Rechte mehr zugestandenwurden, suchte den Krieg als letztes Hülfsmittel; und eben sodachte der größte Theil seiner zahlreichen Freunde. Dasselbewünschten viele Toggenburger und ihre Gönner, vornehmlich derjüngere Theil der großen Räthe zu Zürich und Lern, weil nurein vortheilhafter Friede den schwankenden Verhältnissen des Aog-genburges Festigkeit geben, und zugleich den alten Landesfriedenbeseitigen konnte, der den Evangelischen, vornehmlich in dengemeinen Herrschaften, so ungünstig warh*). Vorn Auelandeher glaubten die Reformirten, wenig befürchten zu müssen, weilder Tod den jungen Kaiser Joseph I schon am 17 April 1711durch die Pocken weggerafft hatte, und dessen Bruder und Erben,Carln VI, eben so sehr, als König Ludwig XIV der nochunentschiedene Kamps um die Spanische Krone beschäftigte.
Viele Toggenburger hofften aus gänzliche Unabhängigkeit;allein nur zu oft sind diejenigen, welche am meisten fordern,wenig geneigt, für die eigene Sache viel zu leisten. Außer Stand,die Kosten der Landesverwaltung zu bestreiten, legte der engereAusschuß oder die Regierungs-Commission am 20 Februar mit
G) Im September i7n schrieb der Schultheiß Willading anden nachherigen Bürgermeister Escher von Zürich: 8i les gens su1'vAFb'nkoui'ß pouvoient trouver vo^e innocente ^6 xiquer
I'skks Ze 8t. O 2 H, 1 ! rre gerort HU6 Kon; msis avsvt l'execu-ter, il seroit nveessaire, yu'lls en äonnassent. xart »ux Zeux Lsn-wns, etc.