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Artikels in die Wahl-Capitulation Carls VI gehindert, durchz welche dieser verpflichtet werden sollte, veräußerte Lehen dem Reiche
z wieder zuzuwenden, ru'.d am 18 May schrieb er an Zürich und
r Bern, er werde bestmöglich Extreme abwenden; allein er ersuche,
n daß man zum Frieden die Hand biethe und die Forderungen mäßige.
« Am 9 Juni rechtfertigten Zürich und Bern ihr bisheriges
§ Verfahren gegen den neuen Kaiser Carl VI, lehnten aber die
, Vermittelung des Grafen von Lrautmannsöorf ab. Am nähmli-
r chen Lage bewarben sich die evangelischen Orte bey England,
, Preußen, Holland, Hessen - Cassel, u. a. um die Einschließung
- §n den Europäischen Frieden für sich, die Zugewandten und das
^ Toggenburg. Am 10 erklärten die Schwäbischen Kreisstände:
z sie erbiethen dem Abte ihre Freundschaft, ungeachtet derselbe
r schon längst dem Schwäbischen Kreise entzogen gewesen sey.
1 Au einer Rechtfertigung gegen den Reichstag willigte Zürich
i nur ein, als Bern entschlossen war, eine solche einzugeben, wenn
, gleich Zürich nicht beystimmen würde. Diese Information bezog
. sich auf die Loszählung der EidSgenossenschaft und des Abtes
z von St. Gallen von dem Reiche durch den Westphälischen Frie-
, den, auf die geschichtlich bewährte Absonderung der Abtey von
, dem Reiche, u. s. f. Ein zweytes kaiserliches Commissions-De-
z erst vom Zo Juni sprach von dem feindseligen Einmärsche der
, Züricher und Werner in die St. Gallischen Reichslehen, vom
st Vergießen des Blutes (*) treuer Leute, Ausplünderung des
, Klosters St. Gallen, Vernichtung der uralten Bibliothek, einer
x Völkerrechts widrigen Behandlung des kaiserlichen Bothschafters
. zu Baden; eine Menge von Kugeln und Bomben sey in sein
z Haus geschossen worden; die Züricher haben sich des Rheines
st bis an die Bünönerischen Grenzen bemächtigt, u. s. f. — Das
z Kurfürsten-Collegium beschloß, dem Kaiser zu danken, daß er
. seine Autorität habe interponircn wollen, denselben zu ersuchen,
dafür zu sorgen, daß die Unruhen in der Schweiz gestillet,
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(*) »Blutvergießen treuer Leute" sagt der Text.