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Zweyter Band.
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in den freyen Aemtern. Am 25 gaben Schwyz und GlaruSeinen Vorbehalt ihrer Rechte ein. Der Nuntius that indeßsein Möglichstes, die V Orte zur Fortsetzung des Krieges zuermuntern. Papst Clemens XI bewilligte den V Orten 26,vooThaler, und rief in einer Zuschrift vom II Juni denselben seinebisherigen Unterstützungen ins Gedächtniß zurück, beklagte dieVortheile, welche sie den Feinden durch ihre Awistigkeiten ein-geräumt hätten; ermähnte sie, für Altar und Herd zu streiten;ermunterte sie durch das Beyspiel von PHaraons Untergang;erinnerte sie an den Muth ihrer Vater; verhieß seine stetenFürbitten; ertheilte ihnen seinen Segen, und forderte am nähm-lichen Tage sowohl den Kaiser, als den König von Frankreichbringend auf, dieselben zu beschützen (^). Nach dem Beyspiel«des Papstes unterstützten auch Cardinüle und andere Prälatensie mit Geld.

Die fünförtischen Abgeordneten hatten aus Aug die Bünd-ner um Hülfe gebethen; allein diese antworteten: in eigenen Ge-fahren hätten sie nur von Aürich und Bern Hülfe erhalten. Durcheinen Abgeordneten zeigte die Republik Wallis den V Orten an,ihre Verpflichtungen seyen nicht größer, als diejenigen der Frey-burger und Solothurner; sie habe ein kräftigeres Benehmenerwartet, und zog endlich am 12 Juni ihre Hülfe zurück. Ammeisten war die Regierung von Luzern zum Frieden geneigt.Sie sah ihr Gebieth den Bernerschen Waffen bloß gestellt; vonden Ländern war sie bisher ohne Unterstützung geblieben, unddiese forderten mit bittern Anzüglichkeiten von ihr Mund - undKriegsvorräthe. Von ihren Untergebenen, welche, durch geist-lichen Einfluß und durch das Volk der Länder mißtrauisch ge-macht, den Obern Lauheit im Glauben, in der Politik und inder Führung des Krieges vorwarfen, hatte sie das Meiste zufürchten. Als der Nuntius, der am 1 Juli Luzern verlassen und (*)

(*) Olerkenti» XI epp. Kourse 1/23 er k'ot. Helv,

Bibl. Zürich 1741. 6 St. S. 12 -j. ff.