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Zweyter Band.
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auf, um den Frieden zu hindern (*), Landvogt Ackermann hatte

(*) Am 2 Juli forderte der Papst die Luzerner kraft seinervon dem Herrn erhaltenen Befugniß auf, nichts zuzugeben, dasder katholischen Religion einigen Nachtheil bringen könnte; ste sollenden Schaden ihrer Seelen bedenken. Am -Z ermähnte er die II!Länder und Zug, die er Beschützer der kirchlichen Freyheit nennt,beharrlich in derjenigen Einheit zu bleiben, außer welcher kein Heilsey. In einer so gerechten Sache wolle er ihnen die Verwendungder Kirchengefäße gestatten. Den Luzernern schrieb er, die Anträgeder Bernec und Züricher haben sein Herz mit Schauer erfüllt. DerAbschlag der IV Orte ^) sey kein geringer Trost für sein betrübtesHerz gewesen. Luzern hätte es geziemt, das Beyspiel der andernzu seyn 2t). Zur nähmlichen Zeit ermähnte er Freyburg, Solothurnund die innern Rhoden 4), sich mit den IV Orten zu verbinden, de-nen er alle von ihm abhängenden zeitlichen und geistlichen Hülfs-mittel zukommen lasse, damit sie ihren, frommen und katholischenMäNnern würdigen Entschluß kräftig vollziehen können. Immer istmit diesen Briefen die Anzeige verbunden, er rufe die katholischenMächte zur Unterstützung auf. Am 2Z wurde der Bischof von Sit-ten erinnert, seine Herde zur Hülfe der katholischen Orte aufzuru-fen; und ähnliche Schreiben erhielten die Bischöfe von Lausanne,Chur, Constanz und Basel. Am 17 hatte er den Kaiser beschwo-ren, die schnellste und kräftigste Hülfe gegen die Ketzer zu leisten-„Stehe sobald als möglich auf, theuerster Sohn in Christo"; undGottes Lohn wird ihm verheißen. Ludwig XIV machte er Vorwürfe;und in allen Briefen wird gesagt, die Nuntien werden das Mehreremelden. Helvet. Bibl. 6 St. S. isii- ff.

1) lkrallitA Nobis L Domino LUtoritnto.

2) Er scheint die damahlige Stimmung des Cantons vri nichtzu kennen oder nicht kennen zu wollen.

Z) Noch finden sich die Worts: <)uilius gniüom snäenäis rsbus,etlLM8L illrs voluntss äeesset, Ismen Oeus justo proviäelltiLö susejuüicio esm ipsis rnentem rmmittet, ut. lise wsxtwe rauone neZle-otas suae re!rAron!s xoens» ab krs, <;ur esm ve^sxei'unt, erbosest.

4) Die Uebergehung der katholischen Glarner zeigt, daß er