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nachdem er von Luzern war zurückgewiesen worden, mit seinerSchar nach Küßnacht hinüber gesetzt, dann sich mit der Frey-' sahne vereinigt, unter welcher Peter Krcinzli und der Landes-
, Hauptmann Baptist Trinkler von Menzingen sich dem Volke von
r Luzern als Befteyer ankündigten. Die Rettung der katholischen
Religion und Vertheidigung gegen allgemeine Unterdrückung wa-
1 ren die Losungsworte, durch welche man das Volk erhitzte. Man
; hatte demselben weiß gemacht, schon seyen Prädikanten in Lu-
s zern; den Ketzern wolle man daselbst eine Kirche bauen. Luzern
c sey mit Aürich und Bern einverstanden (* *), aus den Ländern
- Landvvgteyen zu machen. Umsonst schilderten LuzernS Abgeord-
' nete ihrem Lanövolke.Aürichs und Berns Macht und Hülfsmittel;
^ umsonst sagten sie ihnen, auch 1529 habe man einen schlechten
Frieden gemacht, und diesen schon nach 2 Jahren wieder verbes-sert. Auf einen der Abgeordneten wurde geschossen, als er nachH Hause ritt. Das Landvolk aus den Aemtern Rothenburg und
^ Habsburg war am meisten heftig. Der Hirschenwirth Petermann
^ von Roth, Joseph an der Hub, u. A. m. wurden zu Hauptleu-
^ ten gewählt und Offiziere nach der Stadt zurück gewiesen. An
>, Luzern und im Lande Uri wankten die uneinigen und kraftlosen
Magistraten zwischen einem unsichern Pflichtgefühle für die Be-. hauptung des eingegangenen Friedens und der Furcht vor dem
d Kriegsgefchrey der Priester und einer tobenden Menge, so daß
; vielen der Awang dieser letztem nicht unwillkommen war. In-
2 deß ihre veränderliche Mehrheit bald die neue Waffenhebung be-günstigte, bald kraftlose Worte für deren Hemmung aussprach,standen bey St. Wolfgang im Canton Aug unter der AnführungAckermanns, der jetzt das ganze Vertrauen der Menge besaß,und des Obersten Rcding von Schwyz nahe an üooo Mann aus
b' den Ländern, fest entschlossen, den verhaßten Frieden nicht anzu-
meistens wohl von den innern Verhältnissen der Schweizer unter-sichlet wür.
(*) -Meglingers Beschreibung. Helvetia -82Z- I. HZ.
II.