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ganz aus Luzernern bestehende Flügel. Von dem SchultheißenSchweizer und Brigadier Sonueuberg befehligt, zog er beymBnbruche des Zages bey dem Schlosse Hilfikon vorüber gegendas Dorf Vilmergen, wo man sich aufstellte und durch 2 Ka-nonenschüsse dem rechten Flügel das verabredete Zeichen gab..Doch lange ließ diese Abtheilung, welche aus 3000 Mann ausden Landern , zur Hälfte Unterwaldnern, und aus ungefähr 2 Loomeistens nur mit Ackergeräthschastcn bewaffneten Freyämtnern be-stand, auf sich warten. In guter Ordnung zogen sich die Ver-lier, indeß sie die..Anhöhen besetzt hielten, wenig beunruhigt,hinter Vilmergen zurück, stellten sich gegen 10 Uhr in drey Li-nien auf, jede ungefähr einen Musketen-Schuß weit von derandern entfernt, und näherten sich bereits ihren Grenzen. So-bald die Luzerner die Ländler aus dem Walde hervor treten sahen,ruckten sie durch Vilmergen gegen die Werner vor, und unterdem Dorfe that der rechte Flügel, vom Bärenmoos her, dasselbe.Der linke Flügel der Luzerner stellte sich auf der Straße nachDintikon und am Berge auf; aber es dauerte eine Zeit lang, eheder rechte geordnet werden konnte, indeß man sich von Zeit zuZeit ohne bedeutende Wirkung einige Kanonenkugeln zusandte.Um etwas lebhafter wurde das Kanonieren gegen Mittag zwi-schen dem rechten Flügel des katholischen Heexes und dem linkender Werner, indeß die Luzerner den rechten der Werner zu über-flügeln versuchten. Schnell dehnten auch die Ländler um 1 Uhrunter der Anführung des Brigadiers Pfyffer von Luzern sichauf der linken Seite der Werner aus, und sogleich beschlossendie Anführer der letztem einen Angriff auf sie, ehe auch derLuzerner-Flügel vordringen würde, wozu die schmale Fronte derWerner reizen mußte. In der Entfernung von 100 Schrittenbegann auf dem Längster-Felde das Feuers*) des kleinen Geweh-
E) Noch feuerte di? ganze Schlachtlinie auf Ein Mahl, und nachdem Abfeuern warf man sich zur Erde, bis auch die Gegner losge-schossen hatten.