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Schuhmacher und seine Anhänger bedachten nicht, baß, wennes um Bestrafungen und um die Unterdrückung von Mißbrau-chen zu thun ist, nur selten die Menge zu ungewöhnlichen , tief-eingreifenden Maßregeln, sondern eben so leicht zur Aussöhnungmit dem Alten geneigt ist, und daß Alles, was nicht durch weitüberwiegende Ueberzeugung, sondern durch Parteyenkampf errun-gen wird, nur zu bald eine Gegenwirkung hervor ruft. Sieergriffen strenge, einem freyen Volke verhaßte Maßregeln, umdie Gemeinschaft der Entwichenen mit ihren Freunden zu hin-dern und Bewegungen zu unterdrücken. 1734 rügte Jug, ob-gleich es dem Bunde entsagt Hatte, gegen die auf einer Conft-renz zu Waden versammelten Eidsgenoffen, daß Frankreich sei-nen Nahmen in einem Schreiben weggelassen habe. — Als Schuh-macher und seine Freunde bemerkten, daß viele ihrer Anhängerin ihrem Eifer erkalten, und daß man dem Volke den kleinenVerlust, den jeder durch die Entziehung der Französischen Jahr-gelder erfuhr, indeß die Verwaltungskosten größer wurden, alseine wichtige Einbuße schildere, so wurde befohlen, in allen Ge-meinen Wachen auszustellen. Die Thore der Stadt wurdenfrüher geschlossen und später geöffnet.
Schuhmachers Amtszeit war verflossen, und sein Nachfolger,Peter Staub von Menzingen, bisher ein Harter, ging in seinerneuen amtlichen Stellung zu der sich umbildenden Mehrheit über.Er trat an die Spitze derselben, und schon im Februar 1735entsetzte der Rath den Schuhmacher und drey seiner entschieden-sten Anhänger von ihren Rathsstellen. Wer Unordnungen rügt,muß nicht selbst sich groben Vorwürfen bloß stellen. Von denStrafgeldern und Confiscationen war Vieles verzehrt oder zu Te-friedigung der geivonnenen Menge verwendet worden. Schuh-machern wurde es schwer, Rechnung davon zu geben Sie wurdemehrere Monathe lang verzögert, und er konnte <me genaue Prü-fung derselben nicht befriedigen. Andere Enstetzungen folgten nach.Jetzt wandte sich der Unwillen gegen die bisherigen Bedrücker.Die Verbannten wurden zurück gerufen, mit Jubel und Herz-