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den Wällen los, zerschlugen dieselben, oder warfen sie in dasWasser.
Ungewiß über den Ausgang dieses tobenden Lerms standendie Belagerer unter den Waffen, obgleich schon ein? Stundenach Mitternacht die Kunde des Beschlusses bey ihnen einge-troffen war. Dentand, Elaviere, düRoveray, Chauvet und un-gefähr zwanzig Andere retteten sich noch vor dem Anbruche desTages zu Schiffe, und Flintenschüsse verfolgten sie. Am frü-hen Morgen des 2 Juli ruckten zuerst die Berner, dann diePiemontcser, endlich die Franzosen ohne Widerstand ein. Theilsaus Furcht, noch mehr aber aus Wehmuth und Verzweifelungverließen mehr als tausend Einwohner die Stadt; Viele davonbegaben sich nach Irland; Einige ließen sich, von Kaiser Josephbegünstigt, zu Constanz nieder. Die Bezwinger setzten die altenRäthe wieder ein, legten eine starke Besatzung in die Stadt.Mehrere aus den Repräsentanten wurden für immer, andere aufeine bestimmte Zeit verbannt, die Bürgerschaft entwaffnet, unddie Natifs so gehoben, daß die Bürgerschaft allen Einfluß unddie meisten ihrer längst hergebrachten Rechte verlor. Eine neueStaatsform wurde unter dem Nahmen eines Reglements entwor-fen, und als sie am 2t November angenommen werden sollte,konnte man kaum fünfhundert Bürger zusammen bringen; denndie Theilnehmer an den vorhergegangenen Bewegungen wurdenausgeschlossen; aber auch so stimmten noch hundertund dreyzehngegen die Vernichtung der so lange vertheidigten Freyheit.
Die Ausführlichkeit und Aengstlichkeit, womit sich das Reg-lement nach Festsetzung mehrerer sehr gemäßigten Bestimmun-gen über Gegenstände ausdrückt, welche in einer Verfassuugs-Urkunde kaum berührt werden sollten, beweisen den hohen Gradder gegenseitigen Spannung, und tragen das Gepräge der Un-haltbarkeit. Das Reglement verdient daher ganz gelesen zu wer-den; dasselbe nennt die Synöics, den kleinen, sechziger und großenRath und die Bürgergemeine die verschiedenen Stände desMaates. Die Syndies wurden, kraft desselben, nur aus dem