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durch gedungene Krieger, deren Zahl sich der Hälfte der Bürgernäherte, unterstützt war; in demjenigen, was die Obrigkeit lei-stete, erblickte sie , nur Pflichterfüllung, nicht aber Ersatz für dasVerlorene, Gleichwohl glaubte Vergennes, ein festes Gebäudeaufgeführt zu haben, und von den wohlwollenden Absichten Lud-wigs XVI zeugte die in der Garantie ausgesprochene Unabhän-gigkeit Genfs, und die der Stadt in Kriegszeiten zugesicherteNeutralität, Aber in den erstorbenen Körper kehrte keine Lebens-wärme zurück.
Wie abhängig und ängstlich die Lage einer Regierung wird,die durch fremde Waffen ihre Herrschaft behauptet, und welcherKleinmuth gewöhnlich bey einer solchen vorherrscht, zeigen fol-gende kurze Angaben aus den Raths-Acten. Schon am 8 Juli 1782sagen diese: „Ungerne gibt der Rath (le Lovseil stetere sveexeiae) dem Begehren der Herren von Jaucourt, de la Marmora,Steiger und von Wattenwyl in Beziehung auf die Errichtungeines Schauspieles *) nach, weil die neuesten Ereignisse viel Un-wuth bey einer Partey, eine allgemeine Trauer über die Repu-blik verursacht, und das Aufhören der Gewerbe viel Elend ver-anlaßt hatte." Den 9 November wurde beschlossen, die Feyerder Eskalade sollte in diesem Jahre nicht Statt haben. 17 SLwurden die Predigten zum Andenken derselben, und endlich imNovember die Feyer selbst aufgehoben. Nachdem zuerst war an-getragen worden, fünf mit dem Savoyischen Wappenschilde ge-zierte Kanonen, welche die Genfer einst in den Tagen ihresRuhmes den Savoyern abgenommen hatten, dem. Könige vonSardinien zurück zu geben, wurde, um die Maßregel ganz po-litisch einzukleiden, im November 1782 beschlossen, jeder der dreyMächte anzubiethen, fünf Kanonen für sich auszuwählen. DerMarquis von Jaucourt äußerte hierauf den Wunsch, man möchteden Werth davon auf öffentliche Zwecke verwenden, und die Ber-
G) Das Schauspiel sollte die republikanischen Gesinnungen er-löschen machen.