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man im Französischen Lurch LxceUenae übersetzte. 1765 be-schwerten sich die Bürgermeister von Basel, daß man sie auf denTagsatzungen immer noch nur Weisheit nenne, indeß man bereitsnicht nur die Standeshäupter der drey ersten Cautone, sondernauch die Schultheißen von Freyburg und Solothurn Jhro Gnadennenne. Wie billig, wurde ihnen entsprochen, und bald erhieltenin Basel auch die beyden obersten Zunftmeister als consules 6e-«ignari diesen Titel *)-
In den meisten großem Cantonen war die Verwaltung deröffentlichen Einkünfte getreu, und die bürgerliche RechtspflegeVerdiente weniger Vorwürfe, als in manchen andern Ländern.Strenge Strafen und Entsetzungen, welche in den Sechsziger-Iahren zu Zürich gegen mehrere angesehene Beamten schonungs-los ausgesprochen wurden, hatten die Wirkung, daß nachher biszux Staatsumwälzung selten nur eine leise Aeußerung über Be-stechlichkeit und ungetreue Verwaltung vernommen wurde. DieBesoldungen der Beamten waren daselbst, mit wenigen Ansnah-
(») Die Vlls alten Orte behaupteten immer noch eine Auszeich-nung vor den übrigen. In ihren Zuschriften nannten sie sich ge-treue. liebe, alte EidSgenossen, indeß die übrigen nur getreue, liebeEidSgenossen hießen. Die Stühle ihrer Gesandten standen etwashöher, als die der übrigen. Die Cankone schickten zwey, die Zuge-wandten nur Einen Gesandten. Gegen jede Auszeichnung des Vor-orts waren mehrere Cankone, insbesondere Bern, so wachsam, daßder berühmte Schultheiß Steiger einem Züricherischen Canzeley-Beamten, der zur Bezeichnung des der Tagsatzung Vorsitzenden erstenGesandten von Zürich den Ausdruck „das Präsidium" gebrauchthatte, bemerkte: Wir kennen kein Präsidium.
Die gesetzgebende, vollziehende und richterliche Gewalt warennicht genau ausgeschieden. Ueberhaupk wurden die großen Räthein den Städte Cantonen beynahe in allen Verwaltung-zweigen al§die höchste Gewalt angesehen. In ihrem Briefwechsel nannten diegeheimen Räthe von Zürich und Bern ihre großen Räthe immer:Unsere Herren und Obern.