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ßern Mangels lehrten von der Mitte des Jahrhunderts an, diein der Erde verschlossenen Vorräthe an Torf, Stein und Braun-kohlen zu benutzen, und dieß an einigen Orten so weit zu trei-ben, daß die Hülfsmittel, welche sich nie mehr ersetzen, für im-mer werden erschöpft werden, da sie hingegen durch eine bessereForst-Cultur noch für das künftige Bedürfniß hätten aufgespartwerden können.
In mehrern der großem Cantone wurde für das Gesund-heitswesen durch Polizey und zweckmäßige Anstalten gesorgt.Die Spitäler und andere Armenanstalten wurden verbessert; anvielen Orten verboth man den Straßenbettel, der durch die Gleich-gültigkeit und den Eigensinn der Geber noch mehr befördertwird, als durch die Trägheit der Empfänger. Für das Kriegs-wesen wurde mehr durch Anlegung von Kriegsvorräthen, als durchzweckmäßige Uebung gethan. Man ahmte die schwerfälligernBewegungen der stehenden Heere nach und vergaß darüber, denMilizen Beweglichkeit zu geben. Ganz entsprach dem einheimi-schen Bedürfnisse die Errichtung der Züricherischen Scharfschützen.Bern und Zürich hatten große, mehrere andere Cantone ansehn-liche Zeughäuser. Für die Gesetzgebung that man nicht viel,weniger noch aus Mangel an Kenntnissen, als aus Aengstlichkeit,altes Herkommen zu stören, oder Unzufriedenheit hervor zu bringen.Doch auch in diesem Fache zeigten sich merkwürdige Erschei-nungen. Nach einigen auffallenden Verirrungen einzelner Ge-richte ließ im zweyten Jahrzehend des Jahrhunderts der Bun-destag des schwach zusammen hängenden Rhätiens einen kurzenAuszug aus der Halsgerichts-Ordnung Carls V verfertigen, undstellte denselben den ehrsamen Räthen und Gerichten zum Ge-brauch anheim.
Die Landwirthschaft machte Fortschritte durch den Anbau desKlees und anderer künstlichen Grasarten, welche die Viehzuchtund den Dünger vermehrten. Dadurch wurden Gegenden, dievorher als wenig fruchtbar angesehen waren, in einen blühendenZustand versetzt. Die Düngungsanstalten, die Benutzung aller