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Zweyter Band.
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trage und Gesetze. Gemeinnützige Aufstrebungen zeigten sich inallen Cantonen. In GlaruS wurde eine Bibliothek und eineLeseanstalt, in Herisau ein Armenhaus errichtet, und alle bessernEidsgenossen erschütterte die 1796 in der Helvetischen Gesellschaftzu Aarau von Franz Bernhard Meyer von Schauensec aus Lu-zern gehaltene Rede über den Nachtheil der auswärtigen Kriegs-dienste und das durch Privat-Capitulationen erneuerte Reis-,laufen.

Die zwey furchtbaren Lava-Ströme, welche der große Vul-kan im Westen im verflossenen Sommer dicht an den nördlichenGrenzen der Schweiz nach den Oesterreichischen Staaten hinausgegasten hatte, deren einer unaufgehalten bis tief in das Herzvon Oesterreich eingedrungen war, hatte alle Eidsgenossen ge-rade in der Zeit, wo schon Viele einen Umschwung oder eineAuflösung des republikanischen Systems in Frankreich nahe glaub-ten, dessen Macht und den Umfang seiner Plane vor die Au-gen gestellt. Der Friede selbst, und die Annäherung Frank-reichs und Oesterreichs waren zwar nicht ohne Beunruhigung,vornähmlich bey einem unbefangenen Hinblicke auf die rücksicht-lose Mißhandlung der zwar längst entarteten, aber durch ihrebald tausendjährige Stellung in des Reihe der unabhängigenStaaten zur Erwartung von Schonung eines ersten Monarchender Christenheit und einer Regierung, die republikanische Grund-sätze zur Schau trug, berechtigten Herrschaft Venedig; doch hoff-ten die eidsgenössischen Obrigkeiten von diesem Frieden ein Endeder UmwälzungSversuche. Durch Barthelemy''s Eintritt in dasVollziehungS-Directorium glaubten sie, eine kräftige Stütze desBestehenden und einen einflußreichen Fürsprecher erhalten zn ha-ben; allein sein Sturz und der 18 Frnctidor veranlaßten neuebange Erwartungen. Die Zahl der drohenden Flugschriften,deren wichtigste aus der Feder des unversöhnt gebliebenen C. F.8a Harpe flössen, und die heftigen Artikel der Pariser-Zeitungen *)

(*) Vornehmlich dss smi <!e§ 1o!r.