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besiegelte die Papiere der Gesandtschaft. Nicht nur verbarg ersein Einverständniß mit den Mißvergnügten in der Schweiz nicht,sondern er trug eS öffentlich zur Schau. Am 10 October ginger nach Bern, wo er durch eine Note die Entfernung des Eng-lischen Gesandten Wikham forderte *), der zwar offenkundig ge-gen Frankreich aufreizte, dieß aber als Gesandter eines mit derSchweiz und vornähmlich mit Bern längst befreundeten Monarchenthat, der gegen Frankreich Krieg führte. Bern wies Mengaud mitseiner Forderung, als einen Gegenstand, der die ganze Eidsge-nossenschaft betreffe, an den Vorort. Kaum war eine der bis-herigen Verlegenheiten größer gewesen. Mit kluger Schonungenthob Wikham durch eine Reise nach Deutschland die Eidsge-nossen für den Augenblick derselben, und entzog zugleich demDirectorium einen Verwand für die Ausübung von Gewalt,ließ überfeinen GesandtschaftSsecrekär, den gewandtenTalbot, zu-rück. Ohne seine Abneigung zu verbergen, empfing man Men-gaud zu Aürjch und Bern, und machte ihm keine diplomatischenBesuche. Eine Bernersche Gesandtschaft, welche eine Ausglei-chung versuchen sollte, war im Anfange des Novembers nachParis gegangen; sie erhielt zwar eine Audienz, bey dem Di-rector Barras, wurde aber bald mit Härte nach Hause gewiesen.Auf seiner Durchreise nach dem eröffneten Friedens-Cougresse zuRastadt hatte Bonaparte die mißtrauische Kalte der Regierun-gen von Bern und Solothurn, indeß das Volk ihm große Auf-merksamkeit zeigte, durch eben so viel Kälte erwiedert, zu Ba-sel hingegen, wo er am 23 November mit großer Auszeichnungempfangen wurde, sich sehr freundschaftlich bezeigt.
Von Paris her erhielt man Winke über die bevorstehende naheGefahr. Vertraute Correspondenten verbanden damit den Rath,die Obrigkeiten sollten die Staatsveränderung selbst bewirken,
G) Er bezog tlch dabey auf den ewigen Frieden, der aber nursagt: Man solle den Feinden der Mikverbündeten keinen Aufenthaltgestatten.