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rufung der Tagsatzung, um nicht zu reizen; eben so die Gesandt-schaft nach Rastadt, weil der § 20 des FriedenS-VertrageS vonCampo Formio alle Gesandten, außer den Deutschen und Fran-zösischen, davon ausschließt, stimmte aber der Eingabe der Denkschriftzu, und überließ Bern die Ausführung. Nur einige geheimeRäthe und einzelne Magistratspersonen anderer Cantone warenhiervon unterrichtet, und ohne wirkliche Bevollmächtigung, ob-gleich mit der höchst wahrscheinlichen Voraussetzung der Austi'm-mung der meisten Miteidsgenossen, sprach Bern zu den mächtig-sten Cabineten des Festlandes. Dagegen schickte Basel, dem Men-gaud Eröffnungen für die Erwerbung des von Oesterreich anFrankreich abgetretenen Frickthales gemacht hatte, den Oberst-Zunftmeister Oä>s nach PariS, um alte Schuldforderungen unddie im Elsaß verlorenen Gefalle als Gegenwerth anzubiethen. VonLonaparke und Räubel*) mit Höflichkeit behandelt, und, von Hausegereist, gab dieser zwar der Staatsgeschäfte kundige Mann, in dessenCharakter aber Eitelkeit und unbedingter Ehrgeiz vorherrschte, sichbald ihren Absichten einer planmäßigen Umformung der Schweizhin, durch welche nur solchen Männern die Leitung der Geschäfteübertragen werden sollte, die Frankreich ganz ergeben waren,und wodurch zugleich die festen Stellungen und die Dergpä'sseder Schweiz den Französischen Heeren geöffnet wurden **).
G) Daß ein zu Bern verlorener Prozeß Raubeln zur Rachegereizt habe, wird behauptet. Genug, er und Bonopane, dessendamahlige Ansichten von denjenigen des Kaisers und des Verbann-ten auf St. Helena sehr verschieden seyn mochten, scheinen diegrößten Beförderer der Unternehmung gegen die Schweiz gewesenzu seyn.
(") Als Bonaparte und Räubel Ochsen fragten, ob nicht diePotrwttichgefinnten eine Umwälzung bewirken könnten , und er dießverneinte, von der Wachsamkeit der Polizey, von Strafen und vonder Folter sprach , erwiederte Räubel : „ Lir I-iaa , il tauclra tucrle bürirraau."