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andern Mächte beschränkten sich auf eine unfruchtbare Theil-nahme an den die Schweiz bedrohenden Gefahren. Kein besse-res Schicksal hatte der Bündnerische Abgeordnete Vieli. In-deß sich die Stadt Rothweil der verlassen in Rastadt stehendeneidsgenöfsischen Deputation zur Verwendung empfahl, schloß sichendlich die seit einigen Jahren von Frankreich immer mehr ein- j
geschränkte Stadt Mühlhausen an die große Republik an, und daskleine eidgenössische Eiland verschwand in dem sie umfluthen-öen Meere. Die Tagsatzung hatte den Gedanken, eine Ge-sandtschaft nach Paris zu senden, bald aufgegeben; denn der .Stadtschreiber von Viel, amtlich von seinen Obern, mittelbar l
einfaches oui, worauf der Eingetretene sich umwandte und abging.In den gefälligsten Formen sich durch seine Auftrage entlchuldtgend,antwortete der nachhinge Director Treilhard, hörte fede Bemer-kung, die man ihm machte, mit großer Aufmerksamkeit an, schiensich über die Versicherung, der größere Theil des SchweizerischenVolkes sey einer Einmischung Frankreichs sehr abgeneigt, und ge-waltsame Versuche, eine einzige Republik nack Frankreichs Musterzu bilden, würden einen blutigen Widerstand finden, sehr zu be-fremden. Die Minister der übrigen großen Machte sprachen wieverabredet: „Wie wollen Sie, daß wir etwas gegen den Koloß(dieß war der Ausdruck, dessen man sich meistens über die Franzö-sische Republik bediente) für Sie vermögen sollten?'' Der Oester-reichische Hausgssandte, Graf Lerbach, ein offener Deutscher Wann,der im Kriege Unerschrockenheit gezeigt hatte, sagte um das Endedes Januars zu dem Verfasser: „Die übr-gen Mächte haben unsstecken lassen. Wir haben den Kr^eg geführt, bis unser letzter Kreu-zer weg war, und unsere Armee bald nichts mehr taugte. Waswill man von uns?" — Diele Diplomaten und ein großer Theildes Publikums sprachen damahls von den öffentlichen Angelegenhei-ten, wie in einem Zeitpunkte allgemeiner Auflösung, und Diele schie-nen weit größere Dinge zu erwarten, als diejenigen, die nachherfolgten. Das Schicksal der Schweiz sahen die Meisten als schonentschieden an.