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sie noch Widerstand zu leisten hofften. Aber Erlach wurdevon den Rasenden, die aller Orten Verrätherey suchten, wo nurSchwankungen, Unordnung und Mißgeschick vorhanden waren, zuWichtrach ermordet, und Steiger entging kaum einem ähnlichenSchicksale.
Bern erhielt die Capitulation Solothurns: Sicherheit derPersonen, des Eigenthums und Freyheit des Gottesdienstes.Aber die Franzosen, welche auf dem ganzen Kriegsschauplatze großeGewaltthätigkeiten verübt hatten, beobachteten den zweyten Punktauch in der Stadt sehr unvollkommen. Schauenburg zog mitsechstausend Mann ein, und am folgenden Tage ruckte auch Brünemit zwölftausend Mann nach Bern vor. Die Züricher, welche beyFrienisberg und gegen Aarberg hin gestanden und abgeschnittenwaren, erhielten freyen Abzug mit Waffen und Gepäcke; dieübrigen längS der Aargauerstraße und an den Grenzen von Luzernaufgestellten eidSgenössischen Contingente hatten sich bereits zurückgezogen; die Legion Roverea schlug sich nach dem Neuenburgischendurch. Ein zweyter Zuzug von Luzern und Glarus war aufdem Marsche. Schafhausen , Thurgau und Rheinthal gedachten,noch einige Hülfe zu senden. Zürich berathschlagte sich über neueVertheidigungsmittel gegen die Franzosen, und noch am 3 Märztrug Uri auf die Anrufung einer Oesterreichischen, Preußischenund Spanischen Vermittelung an. Selbst in Basel gährte nochreger Widerspruch; denn als am 1 , während der Beschießung desSchlosses Darnach, das Gerücht sich verbreitet hatte, die Fran-zosen seyen von den Bernern zurück geschlagen worden, war derAusbruch eines Aufstandes der ^Freunde der alten Verfassungnahe. Der Oesterreichjsche General Hohe, von Nichtenschweil iinCantone Zürich gebürtig, durch Zürich und Bern zur Uebernahmedes Oberbefehles berufen, vernahm zu Aarwangen den Ueber-gang Berns. Beynahe aller Orten erlosch der Gedanke an Wi-derstand. Zürichs geheimer Rath schrieb den innern Rhoden undder Landschaft Rheinchal, der Abmarsch ihrer Contingente seynicht mehr nöthig; und sehr Viele hofften, jetzt seyen auch die