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Zweyter Band.
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Inland und das hohe aus ihm hervor gehende Selbstgefühl vonder großem Anzahl gewichen war *), und weil die demokrati-schen Cantone nur an sich selbst dachten.

Mit Schnelligkeit hatte die Kunde von der UeberwältigungJZerns alle Schweizerischen Landschaften durchdrungen. EineLuzernersche Abordnung erhielt von Dräne die Versicherung, dieFranzosen werden diesen Canton nicht betreten; nach der Ernie-drigung der Aristokratie wünsche die Französische Republik nur,in wohlwollenden Verhältnissen mit den Kindern Wilhelm Teilszu stehen; und so groß war die Freude, daß die Regierung dieseNachricht mit Trompetenschall öffentlich bekannt machen ließ.Die dortige Nationalversammlung und die provisorische Regie-rung vereinigten sich; aber bald kamen Vorwürfe von Meugaudüber Högerungen und aristokratische Absichten ein; Drüne äußertesich im nähmlichen Sinne, und am 27 März wurde eine neueprovisorische Regierung mit Ausschließung der Glieder der vor-herigen gewählt.

Im Cantone Zürich hatte am Ende des Februars die Geh-rung zugenommen. Am rechten Seeufer setzte ein Ausschuß, ab-gesondert von der Landesversammlung, seine Aerathschlagungenfort. Täglich traten kleinere oder größere Volkshaufen zusam-men, und die Drohungen gegen das Zögern der provisorischen

(') Vaterlandsliebe und Enthusiasmus gedeihen nur da, n>oFreyheit, eine StaatSfocm, welche die Empvrhebung des Volkeszum Zwecke hat, oder wo bewunderte, des Zutrauens würdige Vor-steher walten; darum haben die Griechen, die alten Eidsgenvffen, dieDiihmarden, die Niederländer, die Franzosen und viele AndereWunder gethan. Darum lebt Großbritanniens Volk auf, wennnur ein rul.s briwnvis ertönt, und darum vollbrachten die Preußenunter Friedrich und Blücher, die schwachen Schweden unter GustavAdolph und Carl XII, die nähmlichen Franzosen unter Napoleon,und selbst die Türken unter ihren Amuret Mahomed und Soliman!l- A. m. ihre Großthaten.