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Gleichwie seit dem Umschwünge in den meisten Cantonender Schweiz entschiedene Freunde des Alten geheime Verbin-dungen zum Zwecke größerer Maßregeln anknüpften, ebenso sannein anderer Theil des Volkes auf einen gewaltsamen Umsturzder Regierung. Schon im December hatte ein. junger DistriktS-Commifsär und ElikemHauptmann, Sulzer von Winterthur, beyeiner Hochzeit in dem Dorfe Dachsen Unzufriedene zu Ergrei-fung der Waffen bewogen. Noch Andere stießen zu ihnen. Sienäherten sich Winterthur, zerstreuten sich aber sogleich, als amfolgenden Tage Franzosen und Helvetische Truppen gegen sieheran zogen. — Der 20 Januar 1302 war von dem Regierungs-statthalter und der Verwaltungskammer des Cantons Zürich alsletzte Frist für die Lieferung des ZehentenS bestimmt worden.
Zu Fehraltorf, einer der vielen Gemeinen, die sich weigerten,wurde am 18 unter stürmischen Bewegungen in dem Baumgar- ^ten des Pfarrers ein Freyheitebaum aufgestellt. Als am 20 derUnterstatthalter mit fünfundvierzig Französischen Soldaten ein-traf, die bey den Häuptern der Widerspenstigen und der Lärmerverlegt werden sollten, wurden sie von tobenden Haufen umringt,und der Unterstatthalter war in Gefahr, mißhandelt zu werden.Man beharrte auf der Weigerung, verlegte die Soldaten wieeine gewöhnliche Einquartierung, und die auch aus der Ferne Herbey-eilenden Scharen lösten sich nur auf, als am folgenden Tagemehrere Französische und Helvetische Compagnien herbey eilten jund die Anführer und vermuthlichen Urheber anhielten. DieEpecutionstruppen durchzogen die benachbarten Gegenden, unddie sich weigernden Gemeinen in andern Bezirken des Cantonsunterwarfen sich dem Gebothe, indeß in verschiedenen andernCantonen die Lieferung der Zeheuten noch nicht erfolgte. —nähmlichen Zeit hatte sich auch zu Lugano ein vorübergehenderAufstand mit Verweigerung der Bezahlung von Staatsabgabengeäußert.
Nach dem Eintritte der sechs neuen Mitglieder in die Re-gierung konnte mau bald eine Veränderung des Systemes wahr-