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Schwärmer wieder zur Besinnung kamen, ihre Verirrungen unddie Verschleuderung ihres Vermögens bereuten, sondern daß inder ganzen Gegend das Volk, diese Schwärmereyen mißbilligend,die Osterfeyer zahlreicher und aufmerksamer beging, als dießfeit mehrern Jahren nicht geschehen war.
Von größerer politischer Wichtigkeit war der im Leman ans-gcbrochene Aufstand. Schon waren die im verflossenen Sommerüber die Bezahlung der Zehnten und Grundzinsen beschlossenenGesetze dem größten Theile der dortigen Eüterbesitzer, insbeson-dere dem Landvolke, sehr zuwider gewesen, und noch mehr miß-fiel das System, welches die nach dem 28 October aufgestellteRegierung hierüber annahm. Noch während des Winters wur-den verschiedene Gewaltthätigkeiten verübt, und das Archiv desSchlosses Lassara, in welchem Urkunden über das Lehenwesenaufbewahrt waren, überfallen und die Documente zerstört. Hel-vetische Truppen, welche die Regierung hinsandte, stellten zwardie öffentliche Ruhe sogleich wieder her; aber tief in den Herzendes von seinen Anführern aufgereizten Volkes lag der schonlange genährte Wunsch, so leicht und bald als möglich der ver-haßten Beschwerden los zu werden; und man verlangte dieß umso viel ungestümer, weil auch neue, vorher unbekannte Abgabengefordert wurden. Die meisten der zahlreichen, beglückwünschen-den Zuschriften, welche die nach dem 17 April gebildete Regie-rung von Lemanischen Gemeinen empfing, enthielten das Ansu-chen um eine erleichterte Aufhebung derselben und um Verthei-lung der Staatslasten auf alle Bürger nach dem Verhältnisseihres Vermögens. Zunächst war das Volk zuin Zwecke einerUnternehmung gegen die nunmehr aufgelöste Regierung bearbei-tet worden, und mehrere Anstifter hatten sich seit der neuestenNegierungsveränderung zurück gezogen; aber die aufgeregte Mengewollte bey bloßen Titten nicht stehen bleiben, und vornähmlichvon einem bey der zweyten Hülfsbrigade als Hauptmann ange-stellten Raymond *), der als Werboffizier sich im Lande befand,
G) Er ist mit dem oben genannten Raiwondin nicht zu verwechleim