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Zweyter Band.
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und ließ sie hoffen, er werde ihnen, so weit als dieß von ihmabhänge, behülflich seyn *),

Von Tag zu Tag stieg mittlerweile auch in Glarus die (Jäh-rling, Am 16 beschlossen die Gemeinen, mit Ausnahme vonEnneda, Kilten und Nicderurnen, am 20 sollte eine Landsge-meine gehalten werden. Dem Senator Mittelholzer, der alsRegjerungs-Commissar die Gemüther beruhigen sollte, blieb nichtsmehr übrig, als sich zu entfernen. Die alten Verhältnisse wur-den hergestellt, die Wahlen, vorgenommen. Man beschloß, keineAuflagen mehr zu bezahlen, und erneuerte die Verzichtleistungauf die Oberherrschaft über ehemahlige Unterthanen. Diese Be-schlüsse wurden der Regierung und dem Französischen Gesandtenmitgetheilt, mit Berufung aus den Frieden von Lüneville. InUri beschloß man am 24, noch unter dem Nahmen von Räthenund Landleuten mit Schwyz und Unterwalden zu heben und zulegen, und Freywillige ziehen zu lassen. In Appenzell leitetenvornähmlich der gewesene Senator Aellweger und der Alt-Landam-mann Schmid den Umschwung. Die Organisations-Commiffion desCantons beschloß am 19, auf die gleichen Rechte zu dringen,welche die drey Länder erhalten würden, in welchem Falle ih-nen die zu entwerfende Verfassung nicht nachtheilig seyn solle.Wieöerhöhlt versammelten sich zu Teuffen Abgeordnete der innernund äußern Rhoden; doch blieben noch am 2Z Waldstatt,Schwellbrunn und Schö'nengrund davon weg, Noch in vielenGemeinden zeigte sich Widerspruch, der aber ohne Unterstützungvon der kraftlosen Regierung'blieb, und bald in Stillschweigenüberging. Die Anführer versicherten, keine äußere Macht werde

G) Der Beamte, der in Republiken, sey es aus Schwächeoder aus Ehrgeiz, einem jeden gefällig seyn will, ist für den Staac,wie für die Privaten, weit schädlicher, als selbst der rohe PolterersAn dem Staate wird er zum Verräther, und den Privaten, derhm sein Vertrauen schenkt, verleitet «r zu irrigen ErwartlMgMund pft auf verderbliche Abwegs.