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sich in die innern Angelegenheiten der Schweizer mischen. AmZo wurde zu Trogen von mehr als siebentausend Mann die Au-ßerrhodische, zu Appenzell die Jnnerrhodische Landsgemeine gehal-ten, und ihr Verfahren war ähnlich demjenigen von Glarus.Schon hatten in Graubunden die nähmlichen Bewegungen be-gonnen ; Landsgemeinen waren in verschiedenen Gegenden zu-sammen getreten, und man forderte die Herstellung der Häüpter-Regierung. Im Lantone Aug hatten die Bewegungen schon imAnfange des Augusts zu Menzingen begonnen, und sich zuerst'über die beyden andern äußern Gemeinen, Baar und Aegeri, aus-gedehnt.
Immer feindseliger wurden die Aussichten. Nicht nur von Ge-gend zu Gegend, sondern, unter sich selbst war man mit Miß-trauen erfüllt. Indeß die Helvetischen Befehlshaber aus Besorg-uiß über die Folgen eines angekündigten FreyschießenS in Augzwey Compagnien des Bataillons Müller von Lnzern dahin ab-gehen ließen, nahm man in Nidwalden Männern, die dasselbebesuchen wollten, die Waffen ab. Nachdem Keller dem Voll-ziehungsrathe durch den gewesenen Justizminister Meyer von dergefährlichen Lage der Umstände einen ausführlichen Bericht hatteerstatten lassen, ließ dieser, nach Einhohlung des Rathes desStaatssecretärs, am 15 und 14 August das Bataillon Vonderweid,die sämmtlichen Jäger zu Pferd, sechs Feldstücke mit sechszig bisachtzig Kanonieren nach Luzern abgehen. Lemanische Scharf-schützen folgten nach; zwey Bernerische und vier LemanischeEliten-Compagm'en sollten inzwischen die Hauptstadt bewachen.Eine andere Truppenabtheilung wurde am Brünig zusammengezogen. Dem Obwaldischen Landammann von Flüe, der am16 von dem Regierungs-Commissär Keller forderte, man möchtesein Land mit fremden Truppen verschonen, antwortete dieser,er möchte seine Mitbürger zur Ruhe weisen. Eine eilends aufden 15 nach Gersau zusammen berufene neue Conferenz schickteMeinrad Guter von Schwyz und Jauch von Uri nach Bern,UM Vexninacs Vermittelung bey der Regierung nachzusuchen.