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verjährte Ereignisse Untersuchungen einzuleiten, sondern sich aufUnterdrückung neuer Störungen der Ruhe zu beschranken, u. dgl.mehr.
Von der Stadt St. Gallen, von Luzern, Baden, Rhein-thal , Thurgau trafen Gesandte bey der Tagsatzung ein. Alleinschon fing man an, Vorbehalte über die künftigen politischenVerhältnisse der neu gebildeten Staaten zu machen, und ebensobefand man sich in Verlegenheit über das, was aus den Italiäni-schen Landschaften werden sollte. — Von dem Entschlüsse, diepolitischen und bürgerlichen Verhältnisse zu verbessern, und eineCentralregierung, oder doch wenigstens eine beständige Tagsatzungbeyzubehalten, wich man dennoch nicht zurück. Die Post, dasMünzwesen und nych andere Hoheitsrechte sollten ihr mit dendavon Herfließenden Einkünften untergeordnet werden; allein ausden Stadte-Cantonen, insbesondere aus Bern und Solothuru,kamen Einwendungen und Vorbehalte in dem Sinne des Ent-wurfes ein, der dem Französischen Minister war eingegeben wor-den *). Bald erschien auch ein Abgeordneter des Abtes vonSt. Gallen mit dem Ansuchen, daß man ihm zu beförderlicherBeziehung seiner Zehenten, Grundzinsen und anderer Gefalle ver-helfen, ihn mit einer Empfehlung für das Deutsche Entschädi-gungsgeschüft unterstützen, zugleich aber auch die Verhältnisse deSAbtes auf spätere Zeiten im Gedächtnisse behalten möchte. Auchdex Bischof von Lausanne oder Freyburg benutzte die ihm günstigscheinende Zeitfrist, um wegen der geistlichen Angelegenhei-ten Vorstellungen einzugeben und den Wunsch zu äußern, daßder Unterricht den profanen Händen der Philosophen nicht möchteüberlassen werden.
Immer ernsthafter wurden inzwischen die politischen Verhält-nisse. Dachmann berichtete, ihm fehlen Waffen, Munition,Proviant und Kleidung, er könne daher das Feld nicht längerhalten; von Müllinen. kam aus Paris zurück, ohne auf den
G) Man sehe auch Allg. Zeitung 1802 Nro. 274.