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Lüneviller-Frieden zugesicherte Recht vor, sich selbst eine Ver-fassung zu geben, und die Helvetische Regierung sehe sie nurals von Frankreich aufgedrungen an. Die noch unter den Waf-fen stehenden Contingente der demokratischen Cantone, der Dünd-»er, diejenigen von Zürich, Luzern und Baden blieben an derReuß stehen, bis die Franzosen an dieselbe vorrückten. Die mei-sten provisorischen Regierungen lösten sich mit Verwahrungenin ihren Ptzotocollen auf. In Luzern setzte Keller, noch vordemEinrücken der Franzosen, nicht ohne Widerstand der neuenRegierung, sich wieder in die Stelle eines Regierungsstatthal-ters ein, und in Bünden, welches sich ebenfalls unterwarf,trat Gaudenz Planta unmittelbar aus der Haft, in welcher ervierundfunfzig Tage lang war gehalten worden, in das Amt desRegierungsstatthalters hinüber.
Kein Canton war bewegter gewesen, als der Canton Zürich,und in keinem handelten die aufgestellten Behörden mit mehrPlan und Beharrlichkeit. Den Abgeordneten der Tagsatzung,Meinrad Guter, hatten mehrere hundert Bewaffnete, meistensaus Schwyz und Appenzell, begleitet, Stäsa und andere Dörferbesetzt. Der gewesene Senator Pfenninger wurde nach Schwyzabgeführt und noch Andere verhaftet. Als Horgen andere Ge-meinen schriftlich aufforderte, sich mit Beschwerden an die Tag-satznng zu wenden, wurde am 9 durch eine Epecution vonsechshundert Alaun überrascht und entwaffnet. Unzufriedenewurden verhaftet, und ähnliche Entwaffnungen hatten auch jen-seits des AlbiS Statt. Im Controlle mit diesen Bewegungensuchten zur nähmlichen Zeit die Stadt Stein, die Herrschaft Sät,ein großer Theil des Kelleramtes und einige Badische Dörferbey der Tagsatzung die Anschließung an den Canton Zürichnach. Eine Abtheilung Freywilliger aus Stein kam nach Zü-rich, und wohnte den von dort ausgehenden Streifzügen bey.Auf die Rückkehr der Helvetischen Regierung und auf den Ein-marsch der Franzosen in die Schweiz schien Zürichs provisori-sche Regierung keine Rücksicht zu nehmen. Am 2 z entließ ^