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Zweyter Band.
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alle Bezirksgerichte und setzte dafür Amtsgerichte ein. Am fol-genden Tage ließ sie eine Execurion nach Wald abgehen, undder Ort wurde entwaffnet. Noch am 27 bediente sie sich vonden durch sie aufgestellten Behörden der Ausdrücke, ihre künf-tigen Amtsverrichtungen werden hoffentlich nicht ohne Segenseyn. Als am 29 die Franzosen einrückten, versuchte sie vondem General Serras die Anerkennung des von iyr ernanntenRegierungsstatthalters Reinhard auszuwirken, löste sich nichtaus, bis sein Generaladjutant in ihrer Mitte erschien, und be-hielt in ihrem Protocolle dem Cantone das Recht, sich selbst zuconstituiren, feyerlich vor. (JnsurrectionS - oder Steklikrieg *).

In Absicht auf die auswärtige Politik hatte die Tagsatzungmit großer Uebereinstimmung gehandelt. Sie schrieb auch anGroßbritannien, Oesterreich, Rußland, Preußen, Spanien undselbst an Cisalpinien, um ihnen von der genommenen politischenStellung Kunde zu geben und dieselbe zu empfehlen. Vor demAusbruche der allgemeinen Bewegung hatte man von mehrernCabinetten, wenigstens mittelbar, Aufmunterungen und Ansagenerhalten; allein jetzt blieb nur England seiner Versicherungeneingedenk. Hawkeebury (Lord Liverpool) stellte dem Franzö-sischen Minister Otto in London eine Note zu, welche Vorstel-lungen und die Billigung der von den Verbündeten unternom-menen Wiederherstellung ihrer alten Verhältnisse enthielt. Nichtnur wurden in England Unterschriften für Unterstützungen ge-sammelt, sondern More, der auf dem Friedenskongresse zu AmienSdie GesandtschaftSsecretarstelle bekleidet hatte, ging nach derSchweiz ab, um Unterstützungen anzubiethen, und hielt zu Con-stanz mit dem Secretär der Tagsatzung (dem jetzigen Staats-rath Hirzel) Unterredungen. Aus dem Vorarlbergischen erhielt

G) Die erste Benennung wurde in Zürich gebraucht, unddehnte sich auf andere Gegenden aus. Der zweyten bediente mansich in der westlichen Schweiz wegen der schlechten Bewaffnung desLandsturmes. Steckli ist der Schweizec-AuSvruck für Stückchen.