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Zweyter Band.
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stenS scheinbar weit überwiegenden Mehrheit der FranzösischenVolkes übertragen wurde, ging eine eidgenössische Abordnungnach Paris, um ihn zu beglückwünschen und der bedeutungsvol-len Feyerlichkeit beyzuwohnen, in welcher er sich und seine Gat-tinn vom Papste salben ließ, aber selbst sich und ihr die Kroneauf das Haupt setzte. Im folgenden Jahre t805 trat er, unterdem Nahmen eines Königs von Italien, an die Spitze der vonihm gefaßten und ngch seinem Winke sich schmiegenden Cisalpi-nischen Republik.

Die Verbindung Oesterreichs und Rußlands mit Großbritan-nien setzte im September 1805 die mediationsmäßige Stellungder Eidsgenossenschaft und ihre neue Kriegsverfassung im Ver-hältnisse zum Auslande zum ersten Mahle auf die Probe. —Die außerordentliche Tagsatzung zu Solothurn beschloß und er-klärte die Neutralität, und rief das einfache Contingent in dieWaffen. Affry, für welchen der Französische Minister einigeempfehlende Winke gegeben hatte, erhielt nur acht Stimmen inder Wahl eines Oberbefehlshabers. Eine Mehrheit von sechs-zehn *) wählte den letztfährigen Landammann von Wattenwyl,theils weil man besorgte, die eidgenössische Neutralität durch-die Ernennung Affry's bey Oesterreich verdächtig zu machen,theils weil Wattenwyl sich durch seine Amtsführung viel Anse-hen erworben hatte. Affry wurde zu Napoleon gesandt, ent-schuldigte selbst seine Beseitigung und erhielt dessen Anerkennungder Neutralität, über welche der Kaiser Franz schon am 2 Sep-tember sich günstig erklärt hatte, insofern die Franzosen dieSchweiz nicht betreten wurden.

- In hohem Grade war die östliche Grenze derselben bedrohtbis in der Mitte deö Octobers die große Oesterreichische HeereS-

(*) Uri war abwesend.

G") Die Schwel;, sollte von Frankreich unabhängig gewacht, altozum wenigsten umgestaltet werden, unv es war von einem AngrineFrankreichs durch die Schweiz die Nebe, nachdem mau in Schwer