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welche sie sich ausdehnt, zum stehenden Sumpfe. Eine solcheund ein Zerfallen derselben in rohen Soldatendespotismus warendie einzigen Aussichten, die ihm blieben.
Den Schweizer konnten zwar der Muth, den seine Landsleulein Napoleons Heeren immer bewiesen, und selbst die traurigenLorbeeren, die sie noch an der Beresina einernteten, für Manchesaugenblicklich trösten; aber am Ende des Decembers 1812 erschüt-terte das in der Weltgeschichte hoch stehende Actenstück des neun-undzwanzigsien Bulletins auch den festesten Glauben an die Un-besiegbarkeit des großen Eroberers, und als im October 1813die dreytägige Völkerschlacht auf Leipzigs Ebenen und ihre Fol-gen die Franzosen wieder auf ihre eigenen Grenzen zurück war-fen , konnten auch die Eidsgenoffen nicht mehr an der Nähe schick-salvoller Ereignisse zweifeln.
Erfreulich verkündigte sich ihnen zuerst das Steigen derWagfchale Frankreichs. Schnell verließen im Anfange des No-vembers die Französischen Truppen und mit ihnen der Schwärmvon Zollbeamten den seit drey Jahren von ihnen belästigtenCanton Tessin; allein schon waren die in Napoleons Verbindungemporgestiegenen Könige von Bayern und Würtemberg, dasallgemeine Gefühl der Deutschen Völker theilend, von seinemSysteme abgetreten, und in Schwaben gebothen die gegen Frank-reich vereinigten Waffen.
Hatte gleich der eiserne Arm des nie Befriedigten die Eids-genoffen , ungeachtet er sie, mehr schonte, als kein anderes benach-bartes Volk, oft schwer bedrückt, so war doch sein Geschenk,die Mediation, ihnen theuer geworden. Zahllose Stoffe der Zwie-tracht waren verschwunden. Ein vorher nie empfundener Bru-dersinn wuchs eben so sehr, als einzelne Anmaßungen sich ver-minderten. Das Aufhören der Unterthanenverhältnisse, die zuerstentehrend, dann zerstörend auf jede Republik zurück wirken, diesie in sich aufnimmt, hatte die Zahl der Eidsgenoffen verzehn-facht; mit einer bisher unbekannten Leichtigkeit und Eintrachtbewegte sich ihre Politik, und die feindseligen Schranken des