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Verkehres waren zwischen den Cantonen gefallen. Da» Bedürf-niß fortschreitender Bildung und freyerer Mittheilung war ein«pfunden, und ihre Entwickelungen gediehen.
Diese Güter zu bewahren, war der Wunsch der weit über-wiegenden Mehrheit des Volkes. Willig eilten die Contingentean die vom Tessin bis nach Basel zu bewachende Grenze. Un-gewöhnlich starke Kriegssteuern bewilligten zu ihrer Unterhal-tung die großen Räthe, und mit übereinstimmenden Jnsiructionenversammelte sich zu Zürich eine außerordentliche Tagsatzung. So-gleich erklärte sie am 18 November einhellig und feyerlich,»die Neutralität gewissenhaft und unparteyisch gegen alle hohenkriegführenden Mächte beachten zu wollen," mit der ausgespro-chenen Erwartung, dieselbe werde auch von diesen anerkannt wer-den. Am 20 sagte die Tagsatzung den EidSgenoffen : „Die Neu-tralität mit allen in unsern Kräften stehenden Mitteln zu hand-haben , die Freyheit und Unabhängigkeit des Vaterlandes zubewahren, seine gegenwärtige Verfassung zu erhalten, unser Ge-bieth unverletzt zu behaupten: das ist der einzige, aber großeZweck aller unserer Anstrengungen." — Noch ein MahlwurdederOberbefehl der Waffenmacht dem Alt-Landammann von Wakten-wyl aufgetragen. AloyS Reding und der Alt-Seckelmeister Eschergingen an die vereinigten Monarchen nach Frankfurt, Rüttimannund Wieland nach Paris an Napoleon ab, und die Tagsatzungs-glieder kehrten nach Hause. Noch am iZ December widerlegteder Landammann von Reinhard in den öffentlichen Blättern einenArtikel der allgemeinen Zeitung vom 9 December, der die Einmü-thigkeit der Tagsatzung und die Gesinnungen der EidSgenoffen zwei-felhaft machte; und am 15 sprach sich der kleine Rath zu Bern aus:«Die Nichtbetretung unsers friedlichen, vaterländischen BodenSdurch fremde Kriegsheere ist unser Wunsch und Ziel; auf jeden Fallsind wir einmuthig entschlossen, die Ruhe, Ordnung und Si-cherheit im Cantone durch alle in unserer Gewalt stehenden Mit-tel zu handhaben, u. s. f."
Der Kaiser Franz und der König von Preußen nahmen die